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Umland Mieten in Pirna steigen um knappe 6 Prozent
Region Umland Mieten in Pirna steigen um knappe 6 Prozent
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13:18 26.03.2018
Die Mieten in Pirna haben sich laut aktuellem Mietspiegel leicht erhöht. Quelle: dpa/Jens Kalaene
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Pirna

Der aktuelle Mietspiegel 2018 für Pirna ist erschienen und ist im Rathaus sowie auf www.pirna.de kostenfrei erhältlich. Die hierfür zugrunde gelegten Daten entstammen einer umfangreichen und repräsentativen Erhebung, die gemeinsam mit Vermietern und Verwaltern innerhalb einer extra gebildeten „Arbeitsgruppe Mietspiegel“ ausgewertet wurde.

Im Schnitt aller Datensätze ergibt sich für den Mietspiegel 2018 eine durchschnittliche Nettokaltmiete von 5,35 €/qm. Gegenüber dem Mietspiegel 2014 (5,06 €/qm) entspricht dies einer Steigerung um 5,7 Prozent. Zudem lässt sich im Vergleich mit dem Mietspiegel 2014 feststellen, dass Vermietungen unter 4,50 €/qm kaum noch auftreten, während immer mehr Mieten über 5,50€/qm liegen. Gleichwohl vertritt die Arbeitsgruppe die Ansicht, dass in Pirna nach wie vor ein sozial verträgliches Wohnen möglich ist, da immerhin reichlich 25 Prozent der erfassten Mietänderungen sich in einem Bereich von unter 5,00 €/qm bewegten.

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In die Erhebung flossen über 5 000 Datensätze von Wohnungen ein, deren Mieten in den letzten vier Jahren geändert oder neu vereinbart wurden. Basierend auf dieser Datenbasis soll mit dem Mietspiegel 2018 eine transparente Orientierungshilfe vorgelegt werden, die Mietern wie Vermietern eine verlässliche Auskunft über die aktuellen ortsüblichen Vergleichsmieten gibt und aufzeigt, welche Entgeltpreise im Durchschnitt für bestimmte Wohnungen erhoben werden.

Dabei wurde die seit 2014 verwendete Methodik, welche den Wohnwert einer Wohnung durch eine Punktebewertung von Ausstattung und Beschaffenheit der Wohnung wie auch des Wohnumfeldes bestimmt, fortgeführt. Neu ist die Reduzierung der Wohnungsgrößenklassen von 4 auf 3 Klassen. Damit liegt nun eine verlässliche Datenbasis für größere und gerade von Familien nachgefragten Wohnungen vor. Neu ist auch die Einführung einer weiteren Baualtersklasse, die eine angemessene Berücksichtigung der in der in den letzten Jahren erfolgten Neubauten beziehungsweise Sanierungen ermöglicht.

Von aml