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Umland Menschenschlange vor Radebeuls neuer Attraktion
Region Umland Menschenschlange vor Radebeuls neuer Attraktion
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18:38 08.09.2019
Geduldig warteten viele Neugierige am Tag des offenen Denkmals 2019 viele auf Einlass, um den Bismarckturm zu erklimmen. Quelle: Silvio Kuhnert
Radebeul

„Es ist geschafft“, sagte Jens Baumann, Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege und neues Bauen Radebeul, kurz bevor er das Band an der Tür des Bismarckturms durchschnitt. 112 Jahre nach der Einweihung ist das neben dem Spitzhaus gelegene Bauwerk mit Treppe und Aussichtsturm komplett. Und in kurzer Zeit bildete sich nach der feierlichen Eröffnung am Sonntagnachmittag eine lange Menschenschlange quer über den gesamten Vorplatz. Viele Radebeuler und ihre Gäste wollten von der 18 Meter hoch gelegenen Aussichtsplattform über Elbtal, Lößnitzstadt und Dresden sowie bis Schloss Moritzburg blicken.

Unter ihnen waren etliche Unterstützer des Projekts. Denn nur mit Hilfe von rund 1000 Spendern konnte der Denkmalverein den rund 300 000 Euro teuren Umbau der bisher hohlen Steinsäule zu einem Aussichtsturm stemmen. „Ein Denkmal ohne Nutzung verkommt“, so Baumann. Daher griff der Denkmalpflegeverein vor rund zehn Jahren die ursprüngliche Idee der Oberlößnitzer wieder auf. Als sie im Jahr 1907 die Säule zu Ehren des ersten Reichskanzlers des Deutschen Reiches, Fürst Otto von Bismarck (1815–1898), errichteten, reichte das Geld für den Einbau von Treppe und Aussichtsplattform nicht aus.

Der Bismarckturm hat mittwochs von 14 bis 17 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Ein Erwachsener zahlt zwei, eine Familie fünf Euro Eintritt.

Von S.K.

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