Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Meißner Neugasse bald keine Baustelle mehr
Region Umland Meißner Neugasse bald keine Baustelle mehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:49 17.12.2018
Die Visualisierung zeigt, wie sich das Wasserspiel ab kommenden Frühjahr sowie in ein paar Jahren auch der Baumhain präsentieren werden. Quelle: Visualisierung: Stadt Meißenm
meissen

Die Bauarbeiten auf der Neugasse in Meißen neigen sich dem Abschluss zu. Der Sparkassen-Vorplatz nimmt mehr und mehr Gestalt an. „Im kommenden Frühjahr werden neun Zierkirschen dort für eine zart- und tiefrosa Blütenpracht sorgen“, teilte Stadtsprecherin Katharina Reso mit. Die Baumschule Tamme hat die Bäume auf dem bislang eher grau wirkenden Platz gepflanzt.

Sie sind nicht die einzigen Gehölze, die in Zukunft während der Blütezeit für Farbtupfer und an heißen Sommertagen für Schatten sorgen sollen. „Insgesamt zieren die städtische Einkaufsstraße nun 15 Bäume, zusätzlich zu den Schneekirschen wurden sechs Stadtbirnen gepflanzt“, berichtete Reso. 8000 Euro hat die Begrünung der Straße insgesamt gekostet.

OB Olaf Raschke (l.) und Albert Tamme, Geschäftsführer der gleichnamigen Baumschule, stehen vor einer der neugepflanzten Zierkirschen.

Seit Montag ist die neue Bushaltestelle an der Neugasse in Betrieb. Auch Bänke, Sitzwürfel und Wasserspiel sind montiert. „Vor Weihnachten und zu Jahresbeginn folgen nun noch letzte Pflaster- und Markierungsarbeiten. Dann ist die grundhafte Instandsetzung und Umgestaltung des Straßenzuges zwischen Roßmarkt und Stiftsweg geschafft“, informierte Reso.

Holpriges Pflaster mit Asphaltfetzen prägten das Bild der Neugasse vor der Sanierung. Der Platz vor der Sparkasse lud nicht zum längeren Verweilen ein. Er diente als Parkfläche. Es fehlten Sitzmöglichkeiten und Grün. Anfang September 2017 fiel der Startschuss zur Neugestaltung der viel genutzten Geschäftsmeile zwischen Altstadt und Porzellanmanufaktur.

Entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße starteten die Bauarbeiten am Stiftsweg und schritten in fünf Abschnitten bis zum Roßmarkt voran. Seither verfügt die Neugasse über einen sechs Meter breiten Fahrstreifen aus Asphalt, an beiden Seiten angeordnete Parkstreifen aus Granitgroßpflaster sowie neue Gehwege. Drei Fußgängerüberwege – zwei Zebrastreifen sowie eine Aufweitung des Gehweges sowie Unterbrechung der Parkplätze am Durchgang zu den Neumarktarkaden – ermöglichen Fußgängern die sichere Überquerung der Fahrbahn. Über den neuen Asphalt können Fahrzeuge bereits seit Ende Oktober rollen.

Im Zuge des grundhaften Ausbaus ließen die Stadtwerke alle bestehenden Abwasserhausanschlüsse erneuern. Zudem tauschten sie die Gas-, Trinkwasser- und Elektrohausanschlüsse aus und verlegen neue Elektrokabel. Auch eine neue Straßenbeleuchtung wurde installiert.

Im Zentrum der Neugestaltung stand der Sparkassen-Vorplatz. Der hat sich zu einem Begegnungs- und Aufenthaltspunkt mit Sitzmöglichkeiten unter einem Baumhain gewandelt. Auch Flächen für Außengastronomie und diverse Veranstaltungen sind dort ebenso wie Fahrradstellplätze und eine neue Doppelhaltestelle für Busse entstanden. Zum Sparkassengebäude hin sorgt ein Wasserspiel mit Bodenfontänen ab kommenden Frühjahr für Spiel und Erfrischung. Über drei Millionen Euro hat das Bauvorhaben insgesamt gekostet.

Von Silvio Kuhnert

Schutzstreifen für Radfahrer an beiden Straßenseiten sowie neue Gehwege für Fußgänger – das möchte die Stadt Coswig an der Weinböhlaer Straße Staatsstraße 84) zwischen Salzstraße und Kreisverkehr schaffen. Die Bauarbeiten gehen im Sommer nächsten Jahres los.

17.12.2018

Eigentlich gilt der Lachs in Deutschland als ausgestorben. Doch nachdem 2017 fünf erwachsene Lachse nahe des Wehres in Kroppen nachgewiesen wurde, werden die Tiere nun nach und nach ausgesetzt. Theoretisch sollen es die Tiere bis in den Atlantik und wieder zurück schaffen.

17.12.2018

Reelle Chance oder überdimensioniertes Millionengrab? Die Arbeitsgruppe Heidenau der Bürgerinitiative „Oberelbe“ geht nun in die Offensive und sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren, das sich gegen den geplanten Industriepark Oberelbe richtet.

16.12.2018