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Umland Meißens Altstadt verwandelt sich zum Weinfest in einer Feiermeile
Region Umland Meißens Altstadt verwandelt sich zum Weinfest in einer Feiermeile
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14:52 21.09.2019
Stoßen auf ein erfolgreiches Weinfest an: Weinkönigin Katja Böhme, Gewerbevereinschef Uwe Reichel, Lutz Krüger von der Winzergenossenschaft, Gewerbeverein-Vizechef Andreas Krause und OB Olaf Raschke (v.l.n.r.). Quelle: Silvio Kuhnert
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Meißen

Die Weinlese ist im vollen Gange. „Wir haben schon zwei Drittel geschafft“, sagt Lutz Krüger, Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Meissen. Voraussichtlich am 8. Oktober endet die diesjährige Traubenernte. Doch bis dahin wollen die Meißner Winzer nicht mit ihrem Winzerfest warten. Sie feiern bereits in einer Woche.

Die Premiere liegt 66 Jahre zurück. „1953 gab es das erste Meißner Weinfest“, sagt OB Olaf Raschke (parteilos). Mit rund 50 000 Besuchern jährlich hat es sich zu einem der größten Volksfeste in der Region entwickelt. „Es werden wieder rund 30 Bühnen bespielt“, informiert das Stadtoberhaupt. Zudem haben zahlreiche versteckte Innen- und Hinterhöfe, Weinkeller und kleine Besenwirtschaften geöffnet. In diesem Jahr erstmals dabei ist der Zollhof an der Elbstraße.

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Mit der Organisation der drei Festtage vom 27. bis 29. September 2019 hat die Domstadt erneut den Gewerbeverein beauftragt. „Beim Programm setzen wir auf Altbewährtes“, informiert Vereinsvorsitzender Uwe Reichel. Um 19 Uhr fällt am Freitagabend auf der Marktplatzbühne der offizielle Startschuss mit OB und den sächsischen Weinhoheiten. Per Schnellboot reist die neue Weinkönigin Katja Böhme mit ihren Weinprinzessinnen Ann-Kathrin Schatzl und Jenny Zumpe auf der Elbe an, da sie vorher noch das gleichzeitig stattfindende Herbst- und Weinfest in Radebeul eröffnen werden.

Das Festgelände in der Altstadt erstreckt sich vom Hahnemanns-platz bis zum Domplatz und vom Tuchmachertor bis an die Elbe. Auf den rund 30 Bühnen organisiert jeder Veranstalter selbst das Programm. Von Rock bis Walzer, von Folk bis Schlager sind alle Musikrichtungen vertreten. Nach baubedingter Pause steht der Hof der „Roten Schule“ wieder als Veranstaltungsort zur Verfügung, wo ein Weindorf zu finden ist. Statt eines großen Festzeltes baut die Winzergenossenschaft auf dem Kleinmarkt eine Zeltstadt auf. Viele Schausteller sind mit ihren Fahrgeschäften auf dem Festplatz an der Elbe vertreten.

„Einer der großen Höhepunkte ist der Festumzug am Sonntag“, kündigt Reichel an. Für über 40 Bilder sorgen Winzer, Vereine und Unternehmen der Region. Start ist um 10 Uhr. Von der Zaschendorfer Straße führt der Umzug über Cöllner Straße, Brauhausstraße, Dresdner Straße, Bahnhofstraße, Altstadtbrücke und Gerbergasse bis zur Neugasse. Mit einem Höhenfeuerwerk um 20.30 Uhr endet das Weinfest am Sonntagabend.

Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. Da die Zahl der Parkflächen begrenzt ist, wird die Anreise mit Bus und Bahn empfohlen.

Von Silvio Kuhnert

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