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Umland Meißen löst Platznot am Gymnasium
Region Umland Meißen löst Platznot am Gymnasium
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17:13 08.07.2019
Das Franziskaneum in Meißen hat Platzsorgen. Quelle: Archiv
Meißen

Für die Erweiterung des Gymnasiums Franziskaneum von vier auf sechs Klassen pro Jahrgang stellt die Stadt Meißen wichtige Weichen. Für 169 000 Euro kauft sie ein Grundstück an der Ludwig-Richter-Straße. Das rund 1330 Quadratmeter große Areal ist ein von insgesamt drei benachbarten Gewerbeflächen, die ins kommunale Eigentum wechseln sollen. Auf den Grundstücken möchte die Domstadt eine Dreifeld-Sporthalle errichten. Am nicht weit entfernten Gymnasium bekommt Haus B, die Weinbergschule, einen Anbau. Dies ist der Kompromiss, den die Stadt für die Vergrößerung ihrer Penne gefunden hat.

Am städtischen Gymnasium wird es eng. Der Schulkomplex am Ratsweinberg ist auf vier Züge ausgelegt. Seine Kapazität reicht zwar aus, um aller zwei Jahre eine zusätzliche fünfte Klasse aufzunehmen. Doch der Bedarf ist größer, weil die Zahl der Abiturienten wächst. Wie bereits im jetzt vergangenen als auch im neuen Schuljahr wird es sechs fünfte Klassen geben. Und die aktuellen Prognosen sagen auch für die kommenden Jahre sechs Züge voraus. Die Domstadt muss also die Kapazitäten im gymnasialen Bereich erweitern.

Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung daher nach Vergrößerungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung des Franziskaneums zu suchen. Durch den Bau einer neuen Turnhalle möchten die Räte gleichzeitig auch das Kapazitätsproblem im Sportbereich lösen. Derzeit müssen die Gymnasiasten zu Turnhallen im Stadtgebiet wie beispielsweise zur Halle „Heiliger Grund“ pilgern.

Bei der Standortuntersuchung kristallisierten sich vier Varianten heraus: Das Gebäude der Weinbergschule soll jeweils auf einem Teil des jetzigen Schulhofes parallel zur Vorbrücker Straße einen Anbau bekommen, die Turnhalle wird entweder auf den Ratsweinberg oder etwas weiter bergab auf einer Gewerbefläche an der Ludwig-Richter-Straße gesetzt. Bei der dritten Option war die Komplettverlagerung sowohl des Erweiterungsbaus als auch der Turnhalle auf das Areal, das die Stadt nun schrittweise erwirbt, angedacht und bei der vierten eine Mischung aus allen Varianten mit einer nochmaligen Splittung der Unterrichtsräume, und zwar auf ein Fachkabinett an der Weinbergschule und auf Klassenzimmer im neuen Hallenbau.

Die Aufteilung des Schulbetriebs auf zwei Standorte lehnte die Schulkonferenz aus organisatorischen und pädagogischen Gründen ab. Sie möchte nicht, dass Schüler und Lehrer ständig zwischen zwei Standorten hin- und herwandern müssen, auch wenn diese nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Wenn die Stadt wiederum einen Millionenbetrag für eine neue Dreifeldturnhalle ausgibt, soll diese nicht nur allein dem Schulsport, sondern auch Vereinen und größeren Veranstaltungen dienen. Dies gibt aber der Standort auf dem Ratsweinberg nicht her. Unter anderem kann die Zufahrtsstraße wegen der beengten Verhältnisse nicht mehr Verkehr aufnehmen. Daher hat sich die Stadt für den bereits erwähnten Kompromiss entschieden.

Von Silvio Kuhnert

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