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Umland Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge registriert mehr Ankünfte und Übernachtungen
Region Umland Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge registriert mehr Ankünfte und Übernachtungen
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18:35 06.03.2019
Der Blick von der Bastei auf das Elbtal beim Sonnenuntergang ist Romantik pur. Solche Momente locken Touristen an. Quelle: Foto: Monika Skolimowska, dpa
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Pirna

Auf eine positive Tourismusbilanz blickt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zurück. 2018 gab es 751778 Ankünfte und 2790744 Übernachtungen. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,9 bzw. drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei der Auslastung der Gästebetten mit 45,5 Prozent und einer Verweildauer von 3,7 Tagen liegt der Kreis mit an der Spitze aller sächsischen Landkreise. „Wir können in den letzten Jahren auf eine kontinuierlich positive Entwicklung unserer Tourismuswirtschaft zurückblicken“, so Landrat Michael Geisler (CDU).

Zu diesem Erfolg hat vor allem das Elbsandsteingebirge beigetragen. Die Felsenwelt ist die derzeit wachstumsstärkste Tourismusregion im Freistaat. Das belegen die Gästezahlen. Bis Jahresende 2018 wurden 1713229 Übernachtungen registriert. „Es war damit das bislang erfolgreichste Jahr für die Region seit 1990“, teilte die Kreisverwaltung mit.

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Im vorigen Jahr wurden in der Sächsischen Schweiz 514402 Ankünfte gezählt. 2017 lag diese Zahl bei 470034, was einen Zuwachs von 9,4 Prozent bedeutet. Im Schnitt bleiben die Gäste 3,3 Tage in der Urlaubsregion zwischen Pirna und der Grenze zur Tschechischen Republik, was einer durchschnittlichen Bettenauslastung von 43,6 Prozent entspricht.

In die Sächsische Schweiz und das Elbland kommen Urlauber vor allem in der warmen Jahreszeit zwischen April und Oktober, im Osterzgebirge ist dagegen im Winterhalbjahr Hochsaison – vorausgesetzt, es liegt ordentlich Schnee. „Genau hier setzen unsere Tourismusunternehmen jetzt an und spüren Möglichkeiten auf, Touristen ganzjährig in den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu holen. Mit speziellen Angeboten lassen sie den Urlaub auch in der Nebensaison zum ganz besonderen Erlebnis werden.“, ist Landrat Geisler davon überzeugt mit einer Neuausrichtung in der Tourismusstrategie noch mehr Besucher für den Landkreis begeistern zu können. So versucht beispielsweise der Tourismusverband Sächsische Schweiz, mit gezielter Werbung Erholungssuchenden einen Aufenthalt in der Sandsteinlandschaft auch in der kalten Jahreszeit schmackhaft zu machen.

Auch der Grenztourismus spielt eine nicht unwesentliche Rolle bei der positiven Entwicklung in der Tourismusbranche. Durch die sich stetig verbesserte Anbindung kommen vor allem Tagesgäste aus Tschechien. Sie machen zum Teil über 20 Prozent der Touristen im Landkreis aus.

Von Silvio Kuhnert