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Umland Kreis Meißen möchte mehr Straßenbäume pflanzen
Region Umland Kreis Meißen möchte mehr Straßenbäume pflanzen
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16:53 08.03.2019
Mehr Bäume sollen künftig wieder die Straßen im Landkreis Meißen säumen. Quelle: Robert Michael,dpa
Meißen

Die Zahl der Bäume an Kreisstraßen hat sich im Landkreis Meißen innerhalb von rund zehn Jahren durch Fällungen um 8473 reduziert. Standen 2008 noch 23663 Gehölze am Straßenrand waren es bei der letzten Erhebung nur noch 18190. Und die Anzahl der Bäume wird sich weiter verringern, wenn nicht gegengesteuert wird. Denn beim Baumbestand sei eine deutliche Überalterung festzustellen, wie es in einer Informationsvorlage an die Kreisräte heißt. Die Lebenserwartung der Bäume werde zudem durch erhebliche Belastungen wie etwa den Tausalzen im Winter oder das für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit erforderliche Ausästen von Baumkronen reduziert.

Den Abwärtstrend beim Baumbestand an Kreisstraßen möchte die Verwaltung stoppen und umkehren. Grund: Als Alleen prägen Straßenbäume das Landschaftsbild besonders in landwirtschaftlich sehr intensiv genutzten Teilen des Kreisgebietes. Mit der Ausdünnung der Lebensräume für Kleintiere und Insekten durch intensiven Ackerbau sind die Straßengehölze zudem oft auch eine der letzten Rückzugsorte für diese Lebewesen.

Warum der Landkreis in den vergangenen Jahren nicht einfach Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume entlang der Kreisstraßen vorgenommen hat, liegt an den gesetzlichen Vorgaben. Der Mindestabstand von Neupflanzungen zum Fahrbahnrand muss außerhalb einer Ortschaft in Abhängigkeit von der erlaubten Geschwindigkeit zwischen 4,5 und 7,5 Meter betragen. Doch das gibt der Großteil der Straßengrundstücke nicht her, weil sie nicht breit genug sind. Von den in den vergangenen zehn Jahren gefällten Bäume standen laut Kreisverwaltung rund 96 Prozent weniger als 4,5 Meter von der Schwarzdecke entfernt.

Um dennoch wieder mehr Großgrün an die Straßenränder zu bekommen, hat die Kreisverwaltung einen mehrere Punkte umfassenden Plan erarbeitet. Künftig möchte sie das Potenzial an Lückenbepflanzungen im Bestand durch eine konkrete Standortprüfung besser ausnutzen. Die Kommunen sollen zudem Vorschläge machen, an welchen ihrer Straßen und Wege der Kreis Bäume pflanzen kann. Für beide Maßnahmen stehen in diesem und nächsten Jahr jeweils 100000 Euro im Etat zur Verfügung. Längerfristig möchte der Kreis mit Landwirten und anderen Grundstückseigentümern entlang von Kreisstraßen, die Möglichkeit der Schaffung breiterer Pflanzstreifen ausloten.

Von Silvio Kuhnert

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