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Umland Kirnitzschtal in Kürze wieder komplett für Autoverkehr frei
Region Umland Kirnitzschtal in Kürze wieder komplett für Autoverkehr frei
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10:48 04.04.2020
Vom Borkenkäfer befallene Baumstämme wurden aus dem Wald geholt, hier in der Nähe des Lichtenhainer Wasserfalls. Quelle: Marko Förster
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Bad Schandau

Die Spezialfirmen, die im Auftrag der Nationalparkverwaltung seit dem 10. Februar an drei Straßenabschnitten im Kirnitzschtal in erheblichem Umfang Verkehrssicherungsmaßnahmen realisiert haben, konnten diese fristgemäß beenden.

So ist der Straßenabschnitt zwischen Räumichtmühle bei Saupsdorf und dem Abzweig Ottendorf schon seit dem 16. März wieder freigegeben. Auch im unterhalb liegenden Straßenabschnitt zwischen Neumannmühle und Lichtenhainer Wasserfall konnten die komplizierten Arbeiten mit aufwendiger Technik im Steilhang fristgemäß abgeschlossen werden. Bis zum 9. April kann die Straße zunächst nur für den Linienverkehr geöffnet werden, um Holzreste aufzuräumen und einige Abschnitte beschädigter Leitplanken zu reparieren. Danach ist die Straße auch wieder für den öffentlichen Verkehr durchgängig nutzbar.

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Wegen Borkenkäfer-Befall: Zahlreiche Bäume gefällt

Zahlreiche Fichten mussten aus den Hängen geborgen werden, die durch Borkenkäferbefall abgestorben waren und früher oder später auf die Straße gestürzt wären. An den besonders steilen Hangabschnitten konnten die gefällten Stämme nicht in den Hängen belassen werden, da deren Holz ab einer gewissen Steilheit mit fortschreitender Zersetzung auch irgendwann hätte abrutschen können.

An den bearbeiteten Stellen ist eine deutliche Veränderung des Landschaftseindrucks im Kirnitzschtal entstanden. Hierfür bittet die Nationalparkverwaltung um Verständnis. Es gibt dort jetzt teilweise wieder sehr helle Bereiche und an vielen Stellen sind die Felspartien des Kirnitzschtales wieder deutlicher sichtbar.

Von Marko Förster

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