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Umland Integration als Erfolgsgeschichte – Ausstellung über russische Spätaussiedler
Region Umland Integration als Erfolgsgeschichte – Ausstellung über russische Spätaussiedler
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14:20 11.03.2018
Spätaussiedler Quelle: Steffen Brost
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Pirna

Vom 28. Februar bis zum 27. März ist im Rathaus Pirna, Am Markt 1-2, eine Ausstellung zu sehen, die sich mit der Geschichte und Gegenwart der sogenannten Spätaussiedler aus Russland befasst.

Die Stadt lädt alle Interessierten zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung um 18 Uhr in das Foyer des Rathauses ein.

Der erste Teil der Ausstellung konzentriert sich auf die über zweihundertjährige Geschichte, die seit der Auswanderung von über 200 000 Deutschen nach Russland vergangen sind. Vorgestellt werden die sechs deutschen Siedlungsgebiete im ehemaligen Russischen Zarenreich: an der Wolga, am Schwarzen Meer, im Kaukasus, in Bessarabien, in Wolhynien und im Baltikum. Zusätzlich werden auch die Regionen des Kaukasus, besonders Georgien und Aserbaidschan, gezeigt.

Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit der Rückkehr der Deutschen aus Russland und der ehemaligen UdSSR in das Land ihrer Vorfahren, die insbesondere nach 1988, mit Beginn der Perestroika, in Gang gekommen ist. Die Perestroika bezeichnet den Strukturumbau des gesellschaftlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Systems der Sowjetunion ab ’86, die das Land, entgegen der Reformpläne Gorbatschows, destabilisierten. Seit Mitte der 1980er Jahre kamen gut 2,3 Millionen russlanddeutsche (Spät-)Aussiedler nach Deutschland. Die Aufnahme und Integration der Russland-Deutschen als Erfolgsgeschichten stehen hier im Fokus. Entstandene Probleme und ihre Lösungen werden gezeigt.

Von Carolin Seyffert

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