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Umland Im Tierpark Meißen gibt es zahlreiche Tierbabys zu bestaunen
Region Umland Im Tierpark Meißen gibt es zahlreiche Tierbabys zu bestaunen
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17:57 18.04.2019
Im Tierpark Meißen schaut immer wieder ein junges Bennett-Känguru neugierig aus dem Beutel seiner Mutter. Quelle: Silvio Kuhnert
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Meißen

Der Tierpark Meißen gleicht derzeit einem großen Kindergarten. Das meint dessen Leiter Heiko Drechsler nicht nur, weil junge Familien mit ihren Wonneproppen durch die Anlage streifen. Sondern die tierischen Bewohner haben reichlich Nachwuchs in die Welt gesetzt. So saugen Frischlinge an den Zitzen ihrer Wollschweinmutter. Jungtiere afrikanischer Zwergziegen springen wie die Osterlämmer von französischen Zwergschafen – die kleinste Schafrasse der Erde – durchs Gehege. Und wer auf den Bauch eines der grauen Bennett-Kängurus – der Tierpark hat auch weiße Artgenossen – schaut, kann ein kleines Kängurubaby sehen, das immer wieder neugierig aus dem Beutel seiner Mutter schaut.

Vor 16 Jahren hat der Dresdner Heiko Drechsler den Tierpark zu Füssen des Hanges von Schloss Siebeneichen an der Bundesstraße 6 in Meißen gründet und die Anlage selbst aufgebaut. Rund 400 Tiere von circa 85 Arten haben dort ein Zuhause gefunden. „Sie stammen von allen Kontinenten“, sagt Drechsler. Mit Neuseeland liegt das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Ziegensittichs am weitesten von Deutschland entfernt. Bei rund der Hälfte des Tierbestandes handelt es sich um Haustiere, darunter etliche seltene Arten.

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Während der Osterfeiertage hat der Tierpark täglich von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet.

www.tierpark-meissen.de

Von Silvio Kuhnert