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Umland Im November ist „Meißner“ wieder gesperrt
Region Umland Im November ist „Meißner“ wieder gesperrt
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19:49 27.09.2019
Das Trägergerüst für den zweiten Brückenbogen der Eisenbahnbrücke Meißner Straße steht. Quelle: Silvio Kuhnert
Radebeul

Seit Freitagabend ist nach fünftägiger Sperrung die Meißner Straße an der Stadtgrenze von Radebeul und Coswig für den Verkehr wieder frei. Eine entsprechende Kappung der Hauptverkehrsachse im rechtselbischen Elbtal wird es an der Brückenbaustelle der Deutschen Bahn nur noch einmal geben. Nach jetzigem Plan wird die „ Meißner“ in der 46. Kalenderwoche, also Mitte November, von Montag bis Sonnabend gesperrt sein. „Es gibt keine Indikatoren für signifikante Schwierigkeiten im Bauablauf“, sagte Projektleiter Ulrich Mölke.

Der Neubau der Bahnbrücke ist Bestandteil des grundhaften Ausbaus des so genannten Kurvenbereichs Dresden-Elsterwerda-Kötzschenbroda. Seit Januar vergangenen Jahres sind Bauarbeiter dort am Werk, damit in diesem Bereich nach der geplanten Fertigstellung am 3. Mai 2020 auf der Strecke nach Leipzig und Berlin Fernverkehrszüge mit 130 statt bisher 100 Kilometer je Stunde rollen können. Die Baustelle ist rund 2,5 Kilometer lang. Neben der Brücke über die Meißner Straße lässt die Bahn auch den Damm in diesem Kurvenbereich erneuern.

Im Juni dieses Jahres wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der erste neue Brückenbogen für das Gleis auf der Seite zu Coswig war fertig. Damit konnte der Abriss der alten Brücke beginnen. Nun befindet sich der zweite neue Bogen im Bau.

Die Pfeiler stehen schon. In der nun endenden Woche wurde das Gerüst für die Schalung des Trägers errichtet. Es besteht aus massiven Stahlträgern und überspannt die Meißner Straße. Auf ihm wird die Schalung gesetzt. Dann erfolgt die Bewehrung und der Guss. Bis Mitte November ist das Stahlbetonbauwerk ausgehärtet. Für den Abbau des Trägergerüstes sei noch einmal eine mehrtägige Sperrung der Straße erforderlich, informierte Mölke. Im November sollen zudem die meisten Erdarbeiten am Damm fertiggestellt sein und die Montage der neuen Gleisanlagen beginnen.

Für Ende Februar kommenden Jahres ist der Ausbau der Kappenschalung an der Brücke angesetzt. Auch dann kann kein Fahrzeug die Baustelle passieren. „Die Sperrung dauert aber nicht so lang“, berichtete Mölke. Voraussichtlich sollen diese Arbeiten an einem Wochenende über die Bühne gehen.

Der Neubau der Bahnkurve in Zitzschewig ist Bestandteil des Ausbaus von 125 Kilometern der Strecke Dresden-Berlin, um sie für Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer in der Stunde fit zu machen. 575 Millionen Euro kostet dieses Vorhaben insgesamt.

Von Silvio Kuhnert

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