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Umland Grünes Licht für Doppeletat des Landkreises Meißen
Region Umland Grünes Licht für Doppeletat des Landkreises Meißen
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16:03 25.01.2019
Symbolfoto. Quelle: dpa
Meißen

Der Landkreis Meißen kann mit dem Vollzug des Doppelhaushaltes 2019/20 beginnen. Die Landesdirektion Sachsen hat den Finanz- und Investitionsplan genehmigt. Der Etat für dieses Jahr hat ein Volumen von rund 388,5 Millionen Euro. Im nächsten Jahr klettert der Umfang auf circa 396,7 Millionen Euro.

In 2019 plant der Kreis Investitionen in Höhe von 26,5 Millionen Euro und im nächsten stehen dafür 15,6 Millionen Euro bereit. Zu den Projekten zählen unter anderem der Ausbau der Kreuzung von Moritzburger und Forststraße in Weinböhla, der vierte Bauabschnitt auf der Moritzburger Straße in Coswig, ein investiver Zuschuss an die Gemeinde Moritzburg für den Bau einer neuen Rettungswache sowie der Neubau eines Radweges an der Zaschendorfer Straße in Meißen.

Für die Umsetzung der Vorhaben benötigt, der Landkreis keine Kredite, was die Landesdirektion positiv bewertet. Auch in der mittelfristigen Finanzplanung bis Ende 2023 sind keine neuen Schulden geplant. Im Gegenteil: In diesem Zeitraum möchte der Kreis seine Verbindlichkeiten bei Banken von derzeit rund 17,4 Millionen Euro auf unter fünf Millionen Euro reduzieren.

Mit 90,4 Millionen Euro (2019) und reichlich 94 Millionen Euro (2020) zählt die Kreisumlage, die die Städte und Gemeinden von ihren Steuereinnahmen an den Landkreis abführen müssen, neben der Schlüsselzuweisung des Freistaates von 50,3 Millionen Euro (2019) und 52,8 Millionen Euro (2020) zu den Haupteinnahmequellen. Von Rasern und anderen Verkehrssündern hofft die Kreisverwaltung mittels Bußgeldern rund 2,1 Millionen Euro jährlich einnehmen zu können. Der Kreisumlagesatz beträgt in beiden Haushaltsjahren jeweils 33,88 Prozent. Damit gelingt dem Landkreis eine Absenkung. Im Vorjahr betrug der Umlagesatz noch 35,44 Prozent.

Im Ergebnishaushalt für dieses Jahr klafft zwischen Ausgaben und Einnahmen ein Loch von 4,8 Millionen Euro. In 2020 erwartet die Finanzverwaltung ein Defizit von 7,4 Millionen Euro. Da der Kreis durch positive Ergebnisse der Vorjahre eine Rücklage von fast 17,9 Millionen Euro gebildet hat, kann er durch den Rückgriff auf diese Ersparnisse die Fehlbeträge in beiden Haushaltsjahren ausgleichen.

Von Silvio Kuhnert

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