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Umland Freitaler Retter bekommen neue Wache
Region Umland Freitaler Retter bekommen neue Wache
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16:49 18.05.2019
Die neue Freitaler Rettungswache soll bis zum Jahresende fertig sein.
Die neue Freitaler Rettungswache soll bis zum Jahresende fertig sein. Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten
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Freital

Bis Jahresende erhalten die Freitaler Retter für 5,5 Millionen Euro eine neue Rettungswache. Donnerstagnachmittag war Richtfest. „Mit dem Neubau haben unsere 80 Mitarbeiter nun bald wesentliche bessere Arbeitsbedingungen“, betont Geschäftsführer Eyk Klügel von der DRK Rettungsdienst Freital gGmbH. „Wir werden in unserem neuen Domizil 18 Stellplätze für unsere Einsatzfahrzeuge, acht Ruheräume, einen Fitness- und Aufenthaltsraum, eine Küche und neben Sanitär- und Büroräumen für die Verwaltung auch zwei Schulungsräume sowie einen Simulationsraum haben“, berichtet der Rettungsdienstchef stolz. In dem unmittelbar angrenzenden Altbau von 1997 ist die Fahrzeughalle für lediglich sieben Rettungswagen ausgelegt, mit sechs Ruheräumen und einem Aufenthaltsbereich mit integrierter Küche, einem Funk- und Infozimmer und einem nicht wirklich großen Schulungsraum. Das ist nicht viel Platz für die im Schichtsystem arbeitenden Rettungsdienstler.

Der Vorstandsvorsitzende des Freitaler DRK Kreisverbandes Andreas Ritter nahm das Richtfest zum Anlass, um auf die Arbeit des bereits 1952 gegründeten Freitaler DRK zurückzublicken. So begann der Kreisverband 1990 mit 35 Mitstreitern. Aktuell ist er Arbeitgeber für 900 Frauen und Männer. Der Rettungsdienst jedoch werde bereits seit 1958 vom Freitaler DRK betrieben und gehöre nach Auskunft Ritters auch jetzt noch zu den Kernaufgaben des Kreisverbandes.

Neben der Freitaler Wache gibt es noch Außenstellen in Wilsdruff, Dorfhain und Kreischa. In Wilsdruff entsteht derzeit unter Regie der Stadt eine neue Rettungswache, sie soll im Sommer bezugsfertig sein. In Kreischa wird ebenfalls eine neue Wache entstehen. „Unser Bestand an Einsatzfahrzeugen beläuft sich aktuell auf 23 Rettungswagen. In unseren vier Wachen arbeiten insgesamt 120 Rettungsdienstmitarbeiter“, beziffert der Geschäftsführer seine Manpower.

Von Kerstin Ardelt-Klügel