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Umland Freie Fahrt auf der S 96 in Volkersdorf
Region Umland Freie Fahrt auf der S 96 in Volkersdorf
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11:50 12.10.2019
Mit jungen Einwohnern und dem Polier gaben Bürgermeisterin Michaela Ritter (l.), Lasuv-Chefin Doris Drescher (M.) und Beigeordneter Andreas Herr (r.) die Ortsdurchfahrt von Volkersdorf für den Verkehr frei. Quelle: Silvio Kuhnert
Radeburg

Durch den Radeburger Ortsteil Volkersdorf kann der Verkehr wieder rollen. Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit und Vollsperrung ist die Staatsstraße 96 seit Freitagabend wieder frei. „Wir haben es geschafft“, sagte Doris Drescher, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), bei der feierlichen Freigabe.

Rund 200 Menschen waren zum Banddurchschnitt gekommen. Kaffee, Kuchen und Bratwurst gab es als kleine Entschädigung für den ertragenen Lärm und Staub sowie für den längeren und zeitweise gesperrten Weg auf ihre Grundstücke.

Besserer Asphalt und ein Gehweg

Die Ortsdurchfahrt war vor dem grundhaften Ausbau in einem desolaten Zustand. Nur Tempo 30 war auf ihr erlaubt. „Wir können nun eine bessere Qualität auf der Straße bieten sowie mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, sagte Drescher. Denn nicht nur neuen Asphalt hat die Fahrbahn bekommen. Den ganzen Ort durchzieht jetzt auch ein Gehweg.

Begonnen hatte der Ausbau der S 96 in der Ortslage Volkersdorf im Juli 2017. Neben Fahrbahn- und Gehwegbau stand der Neubau von Brücken und Stützmauern an. Die Promnitz wurde teilweise verlegt, um so den Hochwasserschutz im Ort zu verbessern. Die neuen Bushaltestellen sind behindertengerecht gestaltet. Rund 5,6 Millionen Euro betragen die Baukosten insgesamt. Die Zille-Stadt trägt davon rund eine Million Euro bei 90-prozentiger Förderung durch den Freistaat.

Restarbeiten dauern noch an

Andreas Herr, zweiter Beigeordneter im Landkreis Meißen, lobte die bessere Anbindung nach Dresden – einerseits für Pendler, die die Staatsstraße intensiv nutzen. Die Radeburger Straße stellt die kürzeste Landstraßenverbindung zwischen der Zille-Stadt und der Landeshauptstadt dar. Kraftfahrer nutzen sie gern als Ausweichroute, wenn auf der Autobahn 13 zwischen Radeburg und dem Dreieck Dresden-Nord Stau herrscht. Sie dürfen nun mit 50 Kilometer die Stunde durch Volkersdorf fahren, wie Herr mitteilte.

Andererseits ist die Strecke bei Naherholungsuchenden beliebt. An Wochenenden sind viele Radfahrer auf ihr unterwegs. Während der Vollsperrung mussten Kraftfahrer einen langen Umweg über Moritzburg nehmen

Mit der Verkehrsfreigabe rücken die Bautrupps noch nicht komplett aus dem Ort ab. „Es sind noch Restleistungen zu erbringen“, informierte Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter (parteilos). So müssen beispielsweise noch die Fahrgastunterstände aufgebaut werden, damit die Schulkinder nicht im Regen stehen, wenn sie auf den Bus warten. Außerdem steht noch die Gestaltung der beiden neu entstandenen Freiflächen in der Ortsmitte auf der Agenda.

Von Silvio Kuhnert

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