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Umland Flickarbeiten auf der „Meißner“ in Radebeul-Ost
Region Umland Flickarbeiten auf der „Meißner“ in Radebeul-Ost
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16:41 22.05.2018
Quelle: dpa
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Radebeul

Ab kommenden Freitag müssen Kraftfahrer mit Behinderungen auf der Meißner Straße (Staatsstraße 82) in Radebeul-Ost rechnen. Die Lößnitzstadt lässt bis 2. Juni dieses Jahres mehrere marode Straßenabschnitte instandsetzen. Gleichzeitig fahren in dieser Zeit Busse statt Straßenbahnen der Linie 4. Eine Woche lang gilt Schienenersatzverkehr. Grund: Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) lassen parallel zu den Straßenbauarbeiten der Stadt marode Gleisabschnitte reparieren.

Wie Stadtsprecherin Ute Leder informiert, werden vier Straßenbaustellen eingerichtet. Der erste Bauabschnitt umfasst den südlichen Fahrstreifen zwischen der Haltestelle Forststraße bis zum Haus Nr. 27 in Fahrtrichtung Dresden. Dort soll es künftig weniger holpern. „Hier wird die vorhandene Pflasterbefestigung auf einer Länge von circa 130 Meter durch eine Asphaltbefestigung ersetzt“, teilt Leder mit.

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Die zweite Straßenbaustelle befindet sich auf dem südlichen Fahrstreifen an der Kreuzung von Meißner und Schildenstraße. Hier lässt die Stadt auf 20 Meter die schadhafte Schwarzdecke durch eine neue Asphaltschicht austauschen.

Ebenfalls neuen Asphalt bekommt die südliche Fahrspur auf der Kreuzung Meißner -/Gellertstraße. Hier wird die schadhafte Asphaltschicht auf 40 Meter erneuert.

Die vierte Baustelle befindet sich im Kreuzungsbereich der Meißner Straße mit der Gutenbergstraße. Dort wird auf der nördlichen Fahrspur gebaut. Auf rund 40 Meter Länge steht die Erneuerung der maroden Schwarzdecke in zwei Teilbereichen auf der Agenda.

Kraftfahrer auf der Meißner Straße können alle Baustellen passieren. Jedoch kommt es aufgrund der Bauarbeiten zu Sperrungen der Einmündungsbereiche zu den kreuzenden Straßen an den erwähnten Knotenpunkten. Rund 77000 Euro kosten die Instandsetzungen. Mit den Arbeiten hat die Stadt die Firma DGS Dresdner Gleis- und Straßenbau GmbH aus Radebeul beauftragt.

Wegen der Meißner Straße bekommt die Lößnitzstadt am Donnerstag Besuch von Sachsens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Er hat einen Fördermittelbescheid von rund 2,6 Millionen Euro im Gepäck. Der Zuschuss ist für den grundhaften Ausbau des sechsten Bauabschnitts zwischen Dr.-Külz-Straße und Rennerbergstraße bestimmt. Damit ist die Finanzierung des insgesamt rund sieben Millionen Euro teuren Vorhabens gesichert.

Eigentlich sollten die Arbeiten auf der Meißner Straße in Radebeul-Mitte dieses Jahr längst begonnen haben. Jedoch hatten gegen den Planfeststellungsbeschluss zwei Anrainer geklagt. Mit einem der Kläger konnte die Stadt eine Einigung erzielen, wie OB Bert Wendsche (parteilos) jüngst informierte. Ein Baubeginn sei jedoch dieses Jahr nicht mehr möglich. Denn zu den bauvorbereitenden Arbeiten gehört die Fällung von Straßenbäumen. Und diese können laut Wendsche erst in der nächsten Fällperiode ab Oktober dieses Jahres erfolgen. Der grundhafte Ausbau in Radebeul-Mitte soll nach jetzigem Stand im Frühjahr 2019 beginnen.

Von Silvio Kuhnert

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