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Umland Felssturzgefahr an der Bastei
Region Umland Felssturzgefahr an der Bastei
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16:22 25.07.2019
An der Steinschleuder hat sich eine Säule im Verlauf des Südwest-Kletterweges bewegt. Quelle: Mike Jäger
Sächsische Schweiz

Auf der Bastei bröckelt nicht nur der Fels unter der bereits zurückgebauten Aussichtsplattform. Nun macht auch die Steinschleuder an der Brücke Sorgen. So warnt die Klettertechnische Abteilung (KTA) des Sächsischen Bergsteigerbundes alle Kletterer vor Felsbewegungen an der Steinschleuder.

So habe am Gipfel des Felsens eine circa acht Meter hohe Säule im Verlauf des Südwestweges ihre Position verändert und lehne jetzt an dem großen Vorpfeiler, einem Felstürmchen, an. „Auf der Säule liegen mehrere instabile Blöcke“, teilt die KTA auf der Homepage des Bergsteigerbundes mit. Sie empfiehlt, dass aus diesem Grund in diesem Bereich vorläufig nicht mehr geklettert werden sollte. „Auch der Aufenthalt am Wandfuß unter dem Südwestweg sollte sicherheitshalber vermieden werden“, so die KTA. Betroffen sind Felsbereiche an der Elbseite. Mehrere Kletterwege ließ die KTA sperren.

Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz werde gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie den Sachverhalt prüfen“, kündigte Nationalparksprecher Hanspeter Mayr gegenüber den DNN an.

Vor rund drei Jahren wurde der vordere Teil der Besucherplattform der Basteiaussicht gesperrt, weil der Sandstein darunter porös ist. Der Freistaat Sachsen ließ vor wenigen Wochen die Plattform in diesem Bereich demontieren. Nach intensiven Felssicherungsarbeiten bis 2021 hinein ist der Bau einer neuen Aussichtsplattform geplant.

Von Silvio Kuhnert

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