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Umland Ein Maler der Neuen Sachlichkeit: Ewald Schönberg auf Schloss Burgk
Region Umland Ein Maler der Neuen Sachlichkeit: Ewald Schönberg auf Schloss Burgk
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12:12 12.09.2019
„Mann mit Ziege“ lautet der Titel dieser Arbeit von Ewald Schönberg. Quelle: Stadt Freital
Freital

Die „Neue Sachlichkeit“ hält wieder Einzug auf Schloss Burgk: Eine Sonderausstellung der Städtischen Sammlungen Freital ist nun Ewald Schönberg gewidmet.

Geboren wurde der Künstler 1882 im erzgebirgischen Geising. Von Haus aus Autodidakt, eignete sich Schönberg nach 1900 in Abendkursen der Kunstgewerbeschule ein veritables Wissen an. Als Sohn der kargen Osterzgebirgslandschaft galt sein besonderes Interesse der heimatlichen Kammlandschaft um Altenberg und Zinnwald und den dort hart arbeitenden Menschen. Zu seinen Vorbildern zählten Künstler wie Ferdinand Hodler, Henri Rousseau und Albin Egger-Lienz.

Weniger Sozialkritik als Otto Dix

Mitte der 20-er Jahre entwickelte sich mit der Neuen Sachlichkeit ein neues Stilgefühl. Dabei ist Schönberg dem rechten Flügel dieser Bewegung zuzurechnen. Mit seinen Gemälden, zum Beispiel „Zeitungsjunge“ oder „Scheuerfrau“, bediente er typische Sujets der Bewegung, ähnlich seinen Kollegen Conrad Felixmüller oder Alfred Fritzsche. Allerdings weist Schönbergs soziale Kritik weniger Härten auf. In seinen Arbeiten näherte er sich mehr Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt als Otto Dix oder Georg Grosz.1947 war Schönberg Mitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“. 1949 starb der Künstler in Dresden.

Die Ausstellung der Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk und der sie begleitende Katalog bilden einen wesentlichen Ansatz zur „Entdeckung“ von Leben und Werk Ewald Schönbergs.

Bis 27. Oktober dieses Jahres ist die Sonderausstellung Dienstag bis Freitag 12-16 Uhr sowie Sonnabend, Sonntag und Feiertag 10-17 Uhr zu sehen.

Von DNN

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