Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Die Stadt Dohna möchte dieses Jahr knapp fünf Millionen Euro investieren
Region Umland Die Stadt Dohna möchte dieses Jahr knapp fünf Millionen Euro investieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:14 05.02.2016
Im Dohnaer Rathaus kam der Stadtrat zur Haushaltsberatung zusammen.  Quelle: Archiv
Dohna

 Der Dohnaer Stadtrat hat den Haushalt für 2016 verabschiedet. Rund 15,6 Millionen Euro möchte die Burggrafenstadt in diesem Jahr ausgeben. „Aufgrund des Abbaus des Investitionsstaus haben wir eine angespannte Haushaltslage“, sagte CDU-Fraktionschef Markus Altmann. Den Ausgaben stehen Einnahmen von nur 10,1 Millionen Euro gegenüber. D.h., im Etat klafft ein Loch von knapp 5,5 Millionen Euro. Ein Ausgleich gelingt über die Rücklage, den Ersparnissen vergangener Jahre. „Unser Ziel muss es sein, mittelfristig einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen“, so Altmann. Er zeigte sich optimistisch, dass dies in den kommenden Jahren gelingt.

Fast fünf Millionen Euro möchte die Stadt in diesem Jahr investieren. Auf der Agenda stehen der weitere Umbau des ehemaligen Gasthofes „Goldener Hirsch“ an der Burgstraße zum Schulhort. Dafür nehmen die Stadträte 1,2 Millionen Euro in die Hand. Die Umsetzung der ersten Vorhaben des Hochwasserschutzkonzeptes im Ortsteil Krebs schlägt mit rund einer halben Million Euro zu Buche. Für die Instandsetzung von Straßen, Brücken und Häusern möchte die Stadt 1,9 Millionen Euro ausgeben, wie Altmann auflistete. Dann setzte er zu einem verbalen Seitenhieb auf die Opposition an: „Der Investitionsstau ist durch eine verbitterte Rücklagensucht entstanden.“ Damit meinte er die Zeit, als die Freien Wähler (FW) den Bürgermeister der Stadt stellte.

FW-Fraktionschef Hans-Jörg Fischer ließ diese Schelte nicht auf sich sitzen. „Was hätten wir ohne die 18 Millionen Euro aus der Rücklage in den vergangenen acht Jahren machen können?“, konterte er und lieferte die Antwort auf seine Frage gleich selbst. „Ohne diese Mittel hätten wir die vielen Investitionen nicht tätigen können oder wir hätten Schulden machen müssen“, so Fischer.

Bürgermeister Ralf Müller (CDU) musste Fischer allerdings über die Höhe der Rücklage korrigieren, die im Stadtsäckel lag, als er 2008 in das Amt gewählt wurde. „Sie können von 16 Millionen Euro ausgehen“, sagte das Stadtoberhaupt.

„Wir müssen mehr Einnahmen schaffen“, forderte Oppositionsführer Fischer. Die Steuerkraft müsse durch die Ausweisung neuer Gewerbe- und Wohnbauflächen erhöht werden. Daher habe die geplante Überarbeitung des Flächennutzungsplanes seine Unterstützung.

Von Silvio Kuhnert

In den kommenden Monaten jährt sich die Gründung eines Klosters auf dem Königstein zum 500. Mal. 1516 erklommen zwölf Mönche und ein Prior das Felsplateau in der Sächsischen Schweiz. Für den Austeig mussten sie durch eine heute verborgen liegende Pforte.

05.02.2016

Am Sonntag, 16 Uhr, gibt es im Theater Meißen ein Wiedersehen mit einer Reihe von Fernsehlieblingen. Bei der Komödie „Sei lieb zu meiner Frau“ stehen Uta Schorn und Heidi Weigelt auf der Bühne. Außerdem wirken Klaus Gehrke und Gert Hartmut Schreier mit.

 
05.02.2016

Mit sechs Jahren Verzögerung bekommt Coswig nun doch einen Friedwald. 2010 erteilte der Stadtrat den Plänen Daniel von Sachsens noch eine Absage, im Friedewald Bestattungsplätze unter Bäumen einzurichten. Da sich die Bestattungsform nicht mehr verhindern lässt, hat die Stadt nun umgeschwenkt und behält sich als Träger des Friedwaldes ein Mitgestaltungsrecht.

05.02.2016