Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Der „Radebeuler Mount Everest“ ruft zum 15. Mal
Region Umland Der „Radebeuler Mount Everest“ ruft zum 15. Mal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:06 10.04.2019
Mindestens 100 Mal müssen Alleingänger und Dreierseilschaften die Spitzhaustreppe hinauf- und hinablaufen. Quelle: Foto: Dietrich Flechtner
Radebeul

Am kommenden Wochenende nehmen Extremsportler wieder Besitz von der Spitzhaustreppe in Radebeul. Zum nunmehr 15. Mal findet der Spitzhaus-Treppenlauf, auch „Sächsischer Mt. Everest Treppenmarathon“ genannt, statt. Der Startschuss fällt am Sonnabend um 16 Uhr. „Wir erwarten Sportler und Sportlerinnen nicht nur aus dem Inland, sondern auch aus den USA, Neuseeland, Italien, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Österreich, der Schweiz und aus Belgien“, informiert Veranstalter Ulf Kühne.

Die Regeln sind simpel, wer jedoch schon einmal die 397 Stufen der Spitzhaustreppe erklommen hat, weiß, was für einen Kraftakt die Sportler bei diesem Wettkampf leisten. Ob als Einzelkämpfer oder in der Dreier-Staffel – in beiden Wettbewerben gilt: Wer symbolisch den Mount Everest am schnellsten besteigt, also die Spitzhaustreppe 100 Mal in der kürzesten Zeit erklimmt, hat nicht nur im übertragenen Sinn zusammenaddiert die 8848 Meter bis zum Gipfel des höchsten Berges der Welt geschafft, sondern steht ganz real auf dem Siegerpodest oben. Da es beim Treppenlauf nicht nur 39 700 Stufen auf-, sondern die gleiche Anzahl auch wieder abwärts geht, haben die Teilnehmer nach 100 Runden 84,390 Kilometer und damit einen Doppelmarathon absolviert. Danach muss für die Alleingänger mit dem Laufen aber noch nicht Schluss sein. Denn es gibt für sie eine zweite Wertung: Das Ziel ist, in 24 Stunden so viele Runden wie möglich zu laufen. „Der Alleingänger-Rekord liegt bei 156 Runden“, berichtet Kühne.

80 Einzelstarter haben sich in diesem Jahr angemeldet. Um Mitternacht startet dann der Staffelwettbewerb. 26 Dreierseilschaften haben 16 Stunden Zeit, um die einhundert zu absolvieren.

Bei der 15. Auflage des Spitzhaus-Treppenlaufes hoffen die Veranstalter auf neue Rekorde. Eine neue Wertung ist speziell darauf angelegt, und zwar das einstündige „Beat-the-Record“-Event, in welchem die bestehenden Rundenrekorde unterboten werden sollen. Bei den Damen liegt er bei 5:48 Minuten und bei den Herren bei 4:09 Minuten – beide wurden im vorigen Jahr zum einen von Theresa Gerth und zum anderen vom Radebeuler Franz Taubert aufgestellt. Es gibt elf Starter – zwei Frauen und neun Männer.

Am Sonntag wird es dann richtig voll auf der Spitzhaustreppe. Neben den Touristaffeln und der Elf-Freunde-Wertung gehen erneut 112 Feuerwehrmänner an den Start. Die Kameraden besteigen den „Radebeuler Mount Everest“ unter Vollschutzkleidung und mit schwerem Atemgerät.

www.treppenmarathon.de

Von Silvio Kuhnert

Am Mittwochmorgen wird im sächsischen Nahverkehr gestreikt. Am Mittwochmorgen finden aber auch Abiturprüfungen statt. Für zu spät kommende Prüflinge hat sich das Sächsische Kultusministerium eine Sonderregelung ausgedacht.

09.04.2019

Zum 100-jährigen Stadtjubiläum sollte das neue Freitaler Stadtzentrum eigentlich schon fertig sein. Nun ist alles anders. „Wir haben alles probiert, müssen das Projekt aber jetzt anhalten“, erklärt Oberbürgermeister Uwe Rumberg im DNN-Interview.

09.04.2019

Der Radebeuler Stadtteil Fürstenhain ist sicherer vor einem Hochwasser der Elbe. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde ein 360 Meter Langer Flutschutzdamm in Betrieb genommen.

08.04.2019