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Umland Coswiger Klinik kooperiert mit Klinikum in Görlitz
Region Umland Coswiger Klinik kooperiert mit Klinikum in Görlitz
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10:25 31.01.2017
Quelle: dpa
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Coswig/Görlitz

In den kommenden Jahren werden sich Lungenerkrankungen zur dritthäufigsten Todesursache entwickeln. Das Fachkrankenhaus Coswig zählt zu den gerade einmal 14 Kompetenzzentren für Thoraxchirurgie. Das Krankenhaus möchte die Therapiemöglichkeiten für Lungenkrankheiten aber noch weiter ausbauen und kann dabei auf das Städtische Klinikum Görlitz als künftigen Kooperationspartner zählen. Am 30. Januar wurden die Verträge unterzeichnet. Die Zusammenarbeit bestehe bereits seit vielen Jahren, doch nun wolle man diese richtig strukturieren, erklärt Ursula Russow-Böhm, Geschäftsführerin des Fachkrankenhauses Coswig.

Mittels dieses „Kompetenznetzwerkes“ soll den Experten künftig ermöglicht werden, virtuell miteinander zu kommunizieren. „Ziel ist es, jedem Lungenpatienten unabhängig vom Wohnort eine exzellente Versorgung zu ermöglichen“, heißt es seitens der Kooperationspartner. Die Leitung nach Görlitz kann ab sofort von den Ärzten genutzt werden. Je nach Status der Erkrankung können sich die Experten beraten und so die bestmögliche individuelle Therapie für den Patienten erarbeiten, ohne lange Wege per Post oder Taxi in Anspruch nehmen zu müssen. Befunde und CT-Bilder können im Konferenzraum von Coswiger und Görlitzer Experten gemeinsam mittels großen Monitoren und einer Kamera begutachtet werden. „Dieses Konzept wird wegweisend sein“, freut sich Ulrike Holtzsch, Geschäftsführerin des Städtischen Klinikums Görlitz über das Zustandekommen des Vertrages. Innerhalb von knapp drei Monaten konnten sich beide Parteien auf die Eckpunkte des Vertrages einigen und hoffen nun auf weitere Partner. Vor allem aus dem Bereich der ambulanten und stationären Patientenversorgung. „Mit dem Städtischen Klinikum Görlitz haben wir einen starken Partner gefunden und können nun in der Region Ostsachsen aus unserem Zentrum heraus helfen, dass diese exzellente Versorgung der Patienten mit Lungenerkrankungen jedem Einzelnen zur Verfügung gestellt und von jedem Einzelnen auch genutzt werden kann. Das ist uns sehr wichtig.“ so Russow-Böhm.

Von Lisa-Marie Leuteritz