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Umland Coswiger Fachklinikum und Dresdner Uniklinik rücken zusammen
Region Umland Coswiger Fachklinikum und Dresdner Uniklinik rücken zusammen
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16:16 27.12.2018
Prof. Dr. med. Dirk Koschel ist in Coswig Chefarzt und Lehrstuhlinhaber an der Medizinischen Fakultät der TU. Quelle: Fachkrankenhaus Coswig
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Coswig/Dresden

Das Fachkrankenhaus Coswig und das Universitätsklinikum Dresden bauen ihre Zusammenarbeit aus. Der als Chefarzt in Coswig tätige Lungenspezialist Prof. Dirk Koschel übernimmt nach seiner Berufung durch die Medizinische Fakultät die Leitung des Bereichs Pneumologie an der Uniklinik in der Landeshauptstadt. Koschel ist bereits seit 2005 am Fachkrankenhaus Coswig tätig und seit 2015 Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Pneumologie.

In seiner neuen Funktion möchte der Arzt und Wissenschaftler die Expertisen von Fachkrankenhaus, Uniklinikum und Medizinischer Fakultät eng verzahnen. Beide Krankenhäuser bündelten bereits seit 2017 ihre Kompetenzen im Bereich der Lungenerkrankungen. Hierzu gründeten sie das Ostdeutsche Lungenzentrum (ODLZ). Besondere Schwerpunkte Prof. Koschels sind chronische Erkrankungen der Lunge sowie die fachübergreifende Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs. Zudem setzt der neu berufene Professor auf die Expertise des Uniklinikums bei infektiologischen und vaskulären Erkrankungen der Lunge.

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Prof. Koschel ist seit vielen Jahren eng mit der Medizinischen Fakultät der TU Dresden verbunden. So habilitierte er 2014 hier und erhielt die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Innere Medizin. Als Arzt möchte der Lungenspezialist möglichst vielen Patienten den Zugang zur hochspezialisierten Diagnostik und Therapie eröffnen. Davon sollen insbesondere Patienten mit bösartigen Tumoren profitieren: „Mit einer spezialisierten präoperativen Diagnostik können wir als Internisten die Grundlage dafür schaffen, dass sich Tumoroperationen bestmöglich planen lassen“, sagt Prof. Koschel. Ein weiteres wichtiges Element für eine umfassende, den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechende Versorgung von Krebspatienten sei die im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und dem Lungenkrebszentrum Coswig (LKZ) gebündelte, interdisziplinäre Expertise in der Diagnostik und Therapie von Lungenkrebs. Neben den internistischen, von Prof. Koschel geleiteten Teams beider Häuser sind dies die von Dr. Steffen Drewes (Fachkrankenhaus Coswig) sowie PD Dr. Michael Schweigert (Uniklinikum Dresden) geleiteten thoraxchirurgischen Teams. Dank der interdisziplinären Strukturen von NCT/UCC, LKZ und ODLZ haben alle in diesen Häusern behandelten Krebspatienten Zugang zu modernsten Verfahren.

Von Silvio Kuhnert