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Umland Busfahrer fand Haltestellen und Weingüter nicht
Region Umland Busfahrer fand Haltestellen und Weingüter nicht
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19:15 25.08.2019
Viele Weingüter boten ihren Besuchern auch ein kleines Programm. Hier lassen sich Interessierte von Roland Fröhlich durch den Weinberg führen. Doch nicht zu jedem Weingut fanden die eingesetzten Sonderbusse hin. Quelle: Dietrich Flechtner
Radebeul/Coswig

Der Pendelbusbetrieb der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) zu den Tagen des offenen Weinguts lief keineswegs reibungslos. Ein völlig orientierungsloser Busfahrer habe am Sonnabend in Radebeul und Coswig weder Straßen noch Haltestellen gefunden, berichteten Weintourgäste aus Westsachsen. Sie seien letztendlich entnervt ausgestiegen und gelaufen.

Zunächst sei der für 14.22 Uhr ab der Haltestelle Radebeul-Paradiesstraße geplante Bus Richtung Meißen gar nicht gekommen. Erst nach 30 Minuten kam ein Bus und die Fahrt wurde zum Abenteuer. In Radebeul sei der große Linienbus mehrfach in viel zu kleine Gassen eingebogen und dann lange Strecken rückwärts rangiert, um wieder auf befahrbare Straßen zu gelangen.

Immer wieder habe der Fahrer gestoppt und in einem kleinen Heftchen geblättert. Er kenne sich in der Region nicht aus, habe er den Fahrgästen gesagt, die zur Haltestelle Bergstraße am Weingut Matyas in Coswig wollten. Schließlich habe der Buschauffeur in Radebeul an der dortigen Haltestelle Mittlere Bergstraße/Kynastweg aufgegeben und gesagt, er fahre jetzt nach Sörnewitz durch. „Der Fahrer war eine Katastrophe“, fanden die Ausflügler.

Den kleinen planmäßigen Schlenker über die Coswiger Bergstraße fand der Busfahrer nämlich gar nicht mehr. Dabei steht die Route klar im Fahrplan und beide Haltestellen liegen keine drei Kilometer voneinander entfernt. Die Ausflügler brauchten schließlich von der Hoflößnitz bis zum Weingut Matyas knapp zwei Stunden. Im Weingut Matyas hieß es, dass schon am Vormittag Busse dieses Weingut nicht angesteuert hätten.

Die Verkehrsgesellschaft Meißen zeigte sich wenig amüsiert über den ahnungslosen Fahrer. Aus der Dispatcherzentrale hieß es auf Anfrage, alle Fahrer seien eigentlich geschult und eingewiesen worden. „Das geht so gar nicht, ich gehe der Sache nach und kümmere mich“, versprach der spürbar verärgerte diensthabende VGM-Verkehrsleiter. Sonst habe es keine Beschwerden gegeben, erklärte er.

Tatsächlich allerdings gab es schon am Sonnabendmorgen Probleme. Der erste Bus aus Diesbar-Seußlitz war völlig überfüllt. Der vom Fahrer angekündigte zweite Bus kam zunächst nicht, berichteten die Fahrgäste.

Von Lars Müller

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