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Umland Bootshaus in Kötzschenbroda wird abgerissen
Region Umland Bootshaus in Kötzschenbroda wird abgerissen
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19:00 13.01.2017
Das Bild zeigt den Pegelstand des Hochwassers von 2002. Quelle: PR
Radebeul

In den letzten Tagen 2016 beräumten die Vereinsmitglieder der Sektionen Rudern, Kanu und Segeln des SSV PLANETA e.V. die alte Bootslagerhalle An der Festwiese an der Elbe in Kötzschenbroda. In diesen Tagen beginnt nun der Abriss. Die Stadt beauftragte die Firma BOTHUR GmbH & Co. KG aus Großenhain mit dem Abriss und damit endet die Ära der alten Bootshalle an der Elbe. Das Gebäude diente fast 50 Jahre als Vereinsstützpunkt. Dennoch sind die Schäden, vor allem durch die vergangenen Hochwasser, irreparabel. Stattdessen soll ein Ersatzneubau entstehen. Der Abriss wird durch die SAB Sächsische AufbauBank im Rahmen des Förderprogramms der Hochwasserschadensbeseitigungen umfassend gefördert. Der Neubau unter Einsatz hochwasserbeständiger Materialien soll voraussichtlich im März beginnen. So werden Stahlbetonfußböden und Stahlbetonwände eingebaut, welche im Falle eines Hochwassers abschließend gut gereinigt werden können. Auch geplante Torschottungen können ein Hochwasser von bis zu ca. 6,20 m von der neuen Halle abhalten.

Gebäudetechnik und Fensterbänder werden unter der Geschossdecke platziert, also über dem Hochwasserniveau von 2002. Die neue Heizungszentrale, welche im zweiten Bauabschnitt realisiert wird, findet auf der Geschossdecke ihren neuen Platz. Lichtschalter und Steckdosen sind wasserresistent und werden in einer Höhe von 1,55 bis 1,60 Metern montiert. Das stationäre Innenruderbecken ist auch im Ersatzneubau fest eingeplant. In der neuen Bootshalle ist nach Fertigstellung Platz für bis zu 70 Ruderboote und zehn Segelboote. Auch ein gemeinsamer Werkstattraum ist vorgesehen. Der 1973 errichtete Flachbau am Historischen Bootshaus dient weiterhin als Sanitär- und Umkleideeinrichtung. Bei einem Elbpegel von etwa fünf Metern werden diese Räumlichkeiten erneut unter Wasser stehen. Deshalb ist im zweiten Bauabschnitt vorgesehen, die sanitären Bereiche auf den Bootshallenersatzbau drauf zu bauen. Nach den Arbeiten wäre ein Hochwasserschutz bis zu einem Pegel von 9,70 m gegeben.

Von Lisa-MArie Leuteritz

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