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Umland Besserer Schutz für Radfahrer und Fußgänger auf Weinböhlaer Straße geplant
Region Umland Besserer Schutz für Radfahrer und Fußgänger auf Weinböhlaer Straße geplant
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16:25 17.12.2018
Symbolbild. Quelle: dpa
Coswig

Schutzstreifen für Radfahrer an beiden Straßenseiten sowie neue Gehwege für Fußgänger – das möchte die Stadt Coswig an der Weinböhlaer Straße Staatsstraße 84) zwischen Salzstraße und Kreisverkehr schaffen. Die Elbestadt schließt dazu einen entsprechenden Vertrag mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) ab. Das Lasuv ist für die Staatsstraße zuständig und damit für alle Bauvorhaben auf dem Straßenzug.

Der Ausbau der Weinböhlaer Straße war Thema auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Die Räte hatten sich schon vor rund einem Jahr mit diesem Vorhaben auseinandergesetzt. „Als wir damals den Beschluss fassten, war alles noch recht vage“, sagte Bürgermeister und Kämmerer Thomas Schubert (parteilos). Nun haben sich die Pläne konkretisiert und es gibt mehr Klarheit über die Kosten, die Coswig zu tragen hat. Unter anderem muss die Elbestadt finanziell für den Gehwegbau aufkommen Ursprünglich wollte sich die Stadt mit 247000 Euro an dem Straßenbauprojekt beteiligen. Nun hat sich die Summe fast verdoppelt und liegt bei rund 460000 Euro. Allerdings bekommt Coswig 90 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert, so dass der Eigenanteil aus dem Stadtsäckel 45300 Euro beträgt.

Das Lasuv wollte ursprünglich nur die Fahrbahn auf der Weinböhlaer Straße erneuern. Bei einer Baugrunduntersuchung stellte sich jedoch heraus, dass der bestehende Fahrbahnaufbau unzureichend ist und mehr Arbeiten erforderlich werden, als nur die oberste Deckschicht abzufräsen und eine neue Schwarzdecke aufzutragen. Da sich zudem für die Stadt die Chance bot, die Situation für Radfahrer und Fußgänger auf dem Straßenzug zu verbessern, klinkte sie sich in das Schwarzdeckenprogramm des Lasuv ein.

„Aus einer anfänglich nur angedachten Oberflächensanierung, wird jetzt fast schon ein grundhafter Ausbau“, sagte OB Frank Neupold (parteilos) auf der Ratssitzung. Denn damit Rad- und Kraftfahrer nebeneinander jeweils auf einer Fahrbahn Platz haben, wird die Straße zwischen dem Hotel „Forsthaus“ und dem innerstädtischen Kreisverkehr auf acht Meter verbreitert.

Durch die Verbreiterung der Fahrbahn müssen die Bauleute vorhandene Gehwege, Zufahrten und Einmündungen anfassen und an die neuen Verhältnisse anpassen. Zudem wird der Bau einer neuen Straßenentwässerung notwendig. Des Weiteren möchte die Stadt Lücken im Fußwegenetz schließen, indem sie neue Gehsteige anlegen oder bislang unbefestigte ertüchtigen lässt. D.h., Schotterflächen werden durch Asphalt ersetzt. Der Erwerb der dafür notwendigen Flächen am Straßenrand sowie eine Bereinigung im Grundbuch – derzeit befinden sich einige Fußwegabschnitte auf privatem Grund und Boden, durch Kauf möchte sie die Stadtverwaltung in öffentliches Eigentum überführen – haben zu den Kostensteigerung gegenüber den Schätzungen aus dem Vorjahr geführt.

In diesem Jahr hat das Lasuv bereits den Abschnitt zwischen Auer- und Salzstraße auf Vordermann gebracht. Wie Schubert auf der Stadtratssitzung informierte, ist 2019 der Bereich zwischen Hotel „Forsthaus“ und Aral-Tankstelle an der Reihe. Voraussichtlich im August nächsten Jahres rücken die Bauleute mit ihrem Arbeitsgeräten an. „In 2020 nähern wir uns dann Schritt für Schritt dem Stadtzentrum“, so Schubert.

Von Silvio Kuhnert

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