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Umland Besserer Flutschutz im Meißner Triebischtal
Region Umland Besserer Flutschutz im Meißner Triebischtal
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17:54 17.08.2018
Die Albrechtsburg und der Dom, die Wahrzeichen der Stadt Mießen, spiegeln sich in den Abendstunden in der Elbe.Foto: Monika Skolimowska, dpa
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Meissen

Der Meißner Stadtteil Buschbad ist künftig besser vor einer Überflutung geschützt. Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) hat die neue Hochwasserschutzanlage an der Triebisch nach zwei Jahren Bauzeit fertig gestellt. Das Projekt kostete rund 3,7 Millionen Euro und wurde durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch Landesmittel des Freistaates Sachsen finanziert.

Die Triebisch tritt bei Hochwasser an der Buschmühle regelmäßig über die Ufer. Um Wohnhäuser und Gewerbebetriebe vor Überschwemmungen zu schützen, wurde am linken Ufer eine 440 Meter lange Hochwasserschutzwand gebaut. Das andere Flussufer ließ die LTV auf einer Länge von 215 Metern aufweiten. Die neue Hochwasserschutzwand quert den Mühlgraben, der die Wasserkraftanlage der Buschmühle versorgt. Bei Hochwasser wird diese Querung mit einer Schützanlage verschlossen. Damit der Verschluss der Anlage auch bei den kurzen Vorwarnzeiten an der Triebisch schnell erfolgen kann, übernimmt die Stadt Meißen mit Unterstützung der Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) diese Aufgabe.

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Die Böschungen an der Triebisch werden im Herbst 2018 neu angesät. Das konnte aufgrund der Trockenheit noch nicht passieren. Außerdem wird ab September am rechten Flussufer unterhalb der Buschmühle eine neue Zufahrtsrampe gebaut. Sie soll für Arbeiten am Gewässer künftig einen besseren Zugang ermöglichen.

Von S.K.

17.08.2018
17.08.2018
17.08.2018