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Umland Baustelle Polenztalviadukt – Brückensanierung wird zur Belastungsprobe
Region Umland Baustelle Polenztalviadukt – Brückensanierung wird zur Belastungsprobe
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15:54 24.01.2019
In einigen Wochen wird das markante Steinviadukt für den Zugverkehr gesperrt. Auch Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen. Quelle: Marko Förster
Neustadt/Sa

Noch rollen die Züge der Städtebahn Sachsen über die Eisenbahnbrücke am Ortseingang von Neustadt/Sa.. Ab Mitte Februar wird damit Schluss sein: Die Deutsche Bahn lässt das sogenannte Polenztalviadukt sanieren – und die eingleisige Strecke für den Zugverkehr zwischen Neustadt und Pirna sperren.

Schon jetzt hat die denkmalschutzgerechte Reparatur der Brücke begonnen, die über den Fluss Polenz und die Polenztalstraße spannt. Die Fundamente für das Baugerüst stehen bereits an den Brückenpfeilern. Bauleute bessern das Natursteinmauerwerk aus und befreien es von Bewuchs. Die Hauptarbeiten, für die ab dem 18. Februar eine Streckensperrung notwendig ist, stehen der Deutschen Bahn noch bevor. „Dabei werden im oberen Bereich der Brücke die Abdichtung und die Fahrbahnwanne erneuert“, teilt Bahn-Sprecherin Erika Poschke-Frost auf DNN-Anfrage mit.

Lärm, Staub, Streckensperrungen

Bis zum 17. Mai dauert dieser umfangreiche Bauabschnitt an, in dem Zeitraum fahren die Züge der Linie RB 71 von Pirna nur bis nach Langenwolmsdorf. Von dort aus fährt ersatzweise ein Bus die Haltestellen Neustad/Sa., Krumhermsdorf und Sebnitz an. Im Bauzeitraum kommt es auch zu Behinderungen für den Straßenverkehr sowie auf den Rad- und Fußwegen im näheren Umfeld der Brücke. Die Polenztalstraße ist während der Bauzeit eingeschränkt für den öffentlichen Verkehr passierbar. Notwendige Umleitungsstrecken sind eingerichtet und ausgeschildert.

Das Sanierungsvorhaben stellt allerdings nicht nur Pendler und Durchreisende auf eine harte Probe, sondern auch die Anwohner: Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub möglich, während der Streckensperrung sogar nachts. Die Deutsche Bahn hält die Arbeiten am Polenztalviadukt jedoch für erforderlich. „Das 1877 errichtete Bauwerk weist seines Alters entsprechende Abnutzungserscheinungen auf“, so Poschke-Frost. „Sowohl der Zustand der Grundbausubstanz als auch Schäden an den Abdichtungen und der Entwässerung erfordern die Instandsetzung, damit weiterhin eine dauerhafte Streckenverfügbarkeit mit voller betrieblicher Nutzung gewährleistet werden kann.“

Nach der Streckensperrung bis zum Ende der Bautätigkeit lässt die Bahn das Viadukt komplettieren und die Außenanlagen herrichten. Am 26. Juli sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. Die Bahn und der Bund investieren insgesamt rund 2,1 Millionen Euro in die Sanierung der Brücke.

www.staedtebahn-sachsen.de

Von Junes Semmoudi

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