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Umland Ausgestochen! Pokalstifter beweist in Postelwitz Standhaftigkeit
Region Umland Ausgestochen! Pokalstifter beweist in Postelwitz Standhaftigkeit
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18:34 21.07.2019
Finale im Fischerstechen: Hendrik Stephan (l.) stößt seinen Gegner Sebastian Kotte von der schwimmenden Plattform. Quelle: Daniel Förster
Bad Schandau

Der Gegner strauchelt. Ein letzter Hieb mit der gepolsterten Lanze genügt, um ihn von der schwimmenden Plattform ins Wasser zu stoßen. Somit steht der Gewinner fest: Hendrik Stephan gewinnt beim traditionellen Postelwitzer Fischerstechen. Der Chef der Falkenstein-Hütten im Bad Schandauer Ortsteil Ostrau hat am Sonnabend als „Fischerstecher“ auf der Elbe seine Standhaftigkeit unter Beweis gestellt.

Wettstreit nach altem Brauch

Zum nunmehr 17. Mal fand das Fischerstechen am Wochenende statt. Veranstaltet wird das Event vom Schifferverein „Fortuna“ Postelwitz im Rahmen seines Sommerfestes. Bei dem an einen alten Brauch angelehnten Wettbewerb ist es Ziel, den Konkurrenten mithilfe eines langen Stocks ins Wasser zu schieben. Insgesamt zwölf Teams waren an den Start gegangen, bestehend jeweils aus einem „Fischerstecher“ und einem Adjutanten.

Bereits von 2008 bis einschließlich 2010 hatte Sieger Stephan, der in Bad Schandau eine Ferienanlage betreibt, dreimal in Folge das Fischerstechen gewonnen. Im Jahr 2011 stiftete er einen neuen Pokal für den Wettbewerb. Nun, nach seinem vierten Sieg im Team „Falkenstein-Hütten“, durfte der 49-Jährige die Neptun-Plastik aus Bronze zum ersten Mal selbst wieder mit nach Hause nehmen.

Hendrik Stephan (l.) gewinnt beim 17. Postelwitzer Fischerstechen, hier posiert er mit seinem Adjutanten Manfred Knabe. Quelle: Daniel Förster

Vorjahressieger verletzt

Als Adjutant stand Stephan der bekannte Dresdner Bergsteiger Manfred Knabe zur Seite. Der 82-Jährige war kurz vor der Wende in die BRD übergesiedelt, kehrte danach aber wieder in seiner Heimat zurück.

Vorjahressieger Steve Möller, der das Postelwitzer Fischerstechen schon acht Mal gewonnen hat, war bei der diesjährigen Auflage nur Zuschauer. Der 28-jährige Gastwirt der Schrammsteinbaude im Zahnsgrund musste nach einer Knie-OP pausieren.

Zweiter wurden Sebastian Kotte aus Postelwitz und Adjutant Toni Schulze aus Papstdorf vom Team „Matratzen-Tester“. Den Kampf um Platz drei gewann das Team „Sommerfest“ Postelwitz mit Steffen Friebel und Helferin Elisa. Sie übertrumpften die „Schwachstrom-Zappler“ Martin Wähnert und Robert Strohbach im Halbfinale.

Von Daniel Förster

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