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Umland Arbeitsagenturbezirk Pirna hat höchste Frauenbeschäftigungsquote in Deutschland
Region Umland Arbeitsagenturbezirk Pirna hat höchste Frauenbeschäftigungsquote in Deutschland
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08:43 08.03.2018
Eine Frau geht an einem Logo der Arbeitsagentur vorbei. Quelle: Foto: dpa
Pirna

Der Arbeitsagenturbezirk Pirna hat bundesweit die höchste Beschäftigungsquote von Frauen. Aktuell sind rund 71000 Bewohnerinnen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zwischen 15 und 64 Jahren alt. „Über 67 Prozent davon gingen im Jahr 2017 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach“, teilte die Arbeitsagentur in Pirna mit. Damit lag im vergangenen Jahr die Beschäftigungsquote der Frauen im Arbeitsagenturbezirk Pirna auf bundesweit höchstem Niveau und gleichzeitig auch deutlich über der Quote der Männer (64 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beschäftigungsquote der Frauen um 1,4 Prozentpunkte gestiegen und im Vergleich zu 2006 um über 16 Prozentpunkte. „Wir verzeichnen seit vielen Jahren eine überdurchschnittlich hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen in unserer Region. Im Ranking der Arbeitsagenturbezirke führt Pirna bundesweit bei der Frauenbeschäftigungsquote und im Landkreisvergleich belegen wir bundesweit Rang zwei“, so Gerlinde Hildebrand, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pirna. Die Grenzen ihres Agenturbezirkes sind mit denen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge identisch.

Trotz traditionell hoher Erwerbsneigung, ist in den vergangenen Jahren die Beschäftigung der Frauen noch weiter angewachsen. Hintergrund dieser Entwicklung ist die positive Arbeitsmarktentwicklung. So stieg allein innerhalb des letzten Jahres die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 1,7 Prozent. Dabei legte die Beschäftigung der Frauen um einen Prozent und die der Männer um 2,4 Prozent zu. „Eine Besonderheit ist auch, dass im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Hälfte aller Beschäftigten Frauen sind. Sie arbeiten bevorzugt in den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie im Dienstleistungsbereich. Das sind unsere lokal bedeutenden und beschäftigungsstarken Branchen“, so Hildebrand.

Trotz positiver Tendenzen gibt es laut der Agenturchefin in Sachen Chancengleichheit aber immer noch Baustellen. Denn Frauen seien überproportional in Teilzeit beschäftigt, die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf behindere teilweise Vollzeitbeschäftigung, sie verdienen immer noch weniger als Männer und seien in Führungspositionen seltener vertreten.

Von S.K.

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