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Polizeiticker Überladen, zu schnell, ohne Fahrerlaubnis: Die Autobahnpolizei kontrollierte zwischen Görlitz und Dresden
Region Polizeiticker Überladen, zu schnell, ohne Fahrerlaubnis: Die Autobahnpolizei kontrollierte zwischen Görlitz und Dresden
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13:10 09.06.2020
Symbolfoto Quelle: dpa
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Dresden

Um 10.30 Uhr erregte ein polnischer Sattelzug die Aufmerksamkeit einer Streife der Autobahnpolizei, die das Fahrzeug umgehend an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf kontrollierte. Tatsächlich fanden die Polizisten gravierende Mängel am Auflieger. Der Hauptrahmen, die Quertraversen und auch die Traversen der Collimulde waren gerissen. Ein Sachverständiger begutachtete den Auflieger und stufte ihn als extrem verkehrsunsicher ein. Damit war für den 48-jährigen Lenker die Fahrt beendet. Die Polizisten erstatteten Anzeige gegen den Polen. Den Halter erwartet ein sogenanntes Einziehungsverfahren.

860 Kilogramm zu schwer beladen

Um 16.20 Uhr war es ein polnischer Kleintransporter mit Lafette-Anhänger und drei aufgeladenen Pkw, der Beamten der Autobahnpolizei an der Rastanlage Oberlausitz-Süd ins Auge fiel. Die Beamten stellten schnell fest, dass eine erhebliche Überladung vorlag. Statt der zulässigen 3.500 Kilogramm zeigte die Waage satte 4.360 Kilogramm an. Damit untersagten die Beamten dem 26-jährigen polnischen Fahrer die Weiterfahrt. Eine Anzeige folgte auf dem Fuße.

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An ebendieser Raststätte ging einer Streife der Bundespolizei um 2 Uhr morgens ein Audi-Fahrer ins Netz. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 33-jährige Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen den polnischen Bürger bestand eine Fahrerlaubnissperre. Die Autobahnpolizei übernahm den Fall samt Ermittlungen. Die Uniformierten untersagten die Weiterfahrt und erstatteten Anzeige.

Von 1100 Fahrzeugen 44 zu schnell

In der Nacht von Montag auf Dienstag führte der Verkehrsüberwachungsdienst zwischen Salzenforst und Bautzen-West Geschwindigkeitsmessungen durch. Im Baustellenbereich sind dort 80 km/h erlaubt. Fast 1.100 Fahrzeuge passierten die Messstelle. Davon waren 44 zu schnell. In 22 Fällen wird es bei Verwarngeldern bleiben. Die übrigen 22 Überschreitungen resultieren in Bußgeldverfahren. Mit 138 km/h war ein polnischer Audi am schnellsten. Darauf stehen laut Bußgeldkatalog zwei Punkte im Zentralregister, 240 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot in der Bundesrepublik Deutschland.

Von DNN