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Polizeiticker Versuchter Waffenkauf im Darknet
Region Polizeiticker

Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen Waffenkauf im Darknet

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17:12 16.12.2020
Symbolfoto Quelle: dpa-Zentralbild
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Freiberg

Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 22-Jährigen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Der Vorwurf: Er soll versucht haben, eine halbautomatische Pistole des Herstellers Glock samt Munition im Darknet zu erwerben.

Nach einem Hinweis der Australian Federal Police hat das Landeskriminalamt Sachsen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen aufgenommen. Am 30. November soll der Tatverdächtige 120 Euro Anzahlung getätigt haben. Der Kaufpreis von Kurzwaffe und Munition lag bei 1250 Euro. Zu einer Übergabe ist es nicht gekommen.

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Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens hatte die Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Wohnobjekte des Beschuldigten im Landkreis Freiberg und Meißen erwirkt. Bei der Durchsuchung fanden Beamte vor Ort Kommunikations- und Computertechnik, Speichermedien und handgeschriebene Unterlagen. Alles wurde beschlagnahmt und wird nun ausgewertet.

Von SL