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Polizeiticker Sächsische Schweiz: Durchsuchungen nach Sprengstoffexplosionen mit hohem Schaden
Region Polizeiticker

Sächsische Schweiz: Durchsuchungen nach Sprengstoffexplosionen mit hohem Schaden

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19:57 24.09.2020
Die Polizei durchsuchte am Donnerstag Wohnungen und Gebäude in Sachsen und Bayern (Symbolbild). Quelle: dpa/Patrick Seeger
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Dresden

Sieben Verdächtige sind wegen Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen ins Visier von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten. Wie Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt auf DNN-Anfrage mitteilte, stehen sie im Verdacht, seit dem 24. Juli in wechselnder Besetzung unter anderem Werbeträger, Zigarettenautomaten, Gewächshäuser und Briefkästen mit illegaler Pyrotechnik in die Luft gejagt zu haben.

Beschuldigt werden fünf Männer – 18, 19, zweimal 20 und einmal 22 Jahre alt – sowie zwei Frauen im Alter von 17 und 27 Jahren. Sie befinden sich nicht in Haft. Am Donnerstag durchsuchten 67 Einsatzkräfte elf Gebäude – acht Wohnungen in der Sächsischen Schweiz, eine in Leipzig und zwei Gebäude in Kamenz und Mühlhausen in Bayern. Die Ermittler wurden fündig. Sie stellten mehrere Handys, große Mengen an Pyrotechnik, eine Schein-Stabhandgranate aus Holz und diverse Speichermedien sicher.

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Die Taten spielten sich allesamt in der Sächsischen Schweiz ab, genauer in Bad Schandau, Sebnitz, Langburkersdorf, Hohnstein und Neustadt/Sachsen. Ermittelt wird in 13 Fällen, der angerichtete Schaden summiert sich auf stattliche 230.000 Euro.

Von fkä