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Polizeiticker Razzia wegen Schleuserkriminalität – Gebäude in Oschatz durchsucht
Region Polizeiticker Razzia wegen Schleuserkriminalität – Gebäude in Oschatz durchsucht
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11:48 03.03.2020
Bundespolizisten führen in Berlin einen Verdächtigen (Mitte) ab. Im Rahmen einer bundesweiten Razzia wurden auch in Oschatz ein Objekt durchsucht. Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
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Leipzig/Oschatz

Wegen möglicher Schleuserkriminalität haben Bundespolizisten am Dienstagmorgen ein Gebäude in Oschatz durchsucht. Insgesamt fanden Razzien in sieben Bundesländern statt, sagte ein Sprecher auf Nachfrage von LVZ.de. Der Schwerpunkt der Ermittlungen liege in Berlin. Dort lebe der Hauptbeschuldigte, hieß es.

Insgesamt seien 13 Menschen ins Visier der Behörden geraten. Sechs von ihnen sollen im Laufe des Tages in Untersuchungshaft kommen. Hauptsächlich würden Wohn- und einige Geschäftsräume durchsucht. Welche Rolle genau das Objekt in Oschatz spielt, war zunächst noch unklar.

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155 Menschen auf dem Landweg eingeschleust

In die Ermittlungen sind den Angaben nach verschiedene Behörden involviert, unter anderem die Generalstaatsanwaltschaft und europäische Polizeibehörde Europol. Ins Visier seien die Verdächtigen im Dezember 2018 geraten, als Beamte an der deutsch-tschechischen Grenze eine Schleusung feststellten.

Die mutmaßlichen vietnamesischen Schleuser sollen mindestens 155 Menschen über den Landweg nach Deutschland gebracht haben. Für viele sei Berlin eine Zwischenstation gekommen, ehe sie weiter ins europäische Ausland gebracht wurden. Pro Schleusung soll die Bande zwischen 5000 und 20.000 US-Dollar verlangt haben.

Vergangene Woche Ermittlungen in Leipzig

Erst vor einer Woche hatten Bundespolizisten auch in Leipzig einer Wohnung wegen möglicher Schleusung durchsucht. Einem 45 Jahre alten Mann wurde vorgeworfen, er beschäftige sich unerlaubt in Deutschland aufhaltende Menschen in einem Nagelstudio. Auch in Eisenach hatte es deswegen Razzien gegeben.

Von jhz/LVZ

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