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Polizeiticker Polizei greift verurteilten Menschenhändler auf der A17 auf
Region Polizeiticker Polizei greift verurteilten Menschenhändler auf der A17 auf
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16:44 07.01.2020
Symbolbild Quelle: dpa
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Breitenau

Auf der A17 am Rastplatz „Am Heidenholz“ haben Polizeibeamte am Sonntag einen Kleintransporter mit bulgarischer Zulassung kontrolliert. Die grenzpolizeiliche Überprüfung ergab, dass der 43-jährige Bulgare ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bis Oktober 2027 für Deutschland hat. Der Grund: Sein Freizügigkeitsrecht wurde aberkannt.

Die Justiz verurteilte den Mann in der Vergangenheit zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und elf Monaten – wegen zweifachen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Zuhälterei, Körperverletzung und Diebstahl. Bis Oktober 2019 befand sich der Mann in Haft. Die Stadt Hamburg hatte den Bulgaren bereits zu jenem Zeitpunkt abgeschoben. Außerdem entzog ihm die Behörde das Recht auf Freizügigkeit für acht Jahre.

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Weil der 43-Jährige gegen das bestehende Wiedereinreiseverbot verstoßen hat, hat das Amtsgericht Pirna am Montag eine Untersuchungshaft bis Anfang Februar 2020 gegen den Mann angeordnet.

Von DNN

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