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Polizeiticker Leipzig: AfD-Plakatierer mit Pistole in Waffenverbotszone erwischt
Region Polizeiticker Leipzig: AfD-Plakatierer mit Pistole in Waffenverbotszone erwischt
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17:14 15.05.2019
In der Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße in Leipzig hat ein bewaffneter Mann Wahlplakate für die AfD aufgehängt. Quelle: Kempner
Leipzig

Die Polizei hat in der Leipziger Eisenbahnstraße einen Mann beim Aufhängen von AfD-Wahlplakaten gestoppt, der in der Waffenverbotszone eine Schreckschusspistole bei sich trug. Der 54-Jährige hatte die Waffe dabei am Dienstag sichtbar am Gürtel befestigt, wie Polizeisprecher Alexander Bertram sagte. Der Mann konnte zwar einen kleinen Waffenschein vorweisen, rund um die Eisenbahnstraße ist das Tragen von Pistolen jedoch seit November 2018 verboten.

Polizei verfolgt Spur der Plakate

Wie Bertram auf Anfrage von LVZ.de berichtete, seien gegen 14 Uhr mehrere Anrufe von Bürgern bei der Polizei eingegangen. Der Plakatierer und sein 67-jähriger Kollege wurden in der Nähe des Torgauer Platzes von Beamten aufgegriffen – außerhalb der Waffenverbotszone. Er hatte ein leeres Holster am Gürtel hängen, händigte den Beamten aber seine im Fahrzeug abgelegte Schreckschusspistole aus.

„Aufgrund der aufgehängten Plakate einerseits und der Zeugenaussagen andererseits ließ sich darauf schließen, dass sie sich zuvor innerhalb der Zone aufgehalten haben“, so Bertram. Die Polizisten beschlagnahmten die Schreckschusspistole vorerst und nahmen eine Anzeige auf. Das Tragen von Waffen in der Verbotszone stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann. Hierzu zählen auch Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art.

Fall wurde durch Tweet öffentlich

Warum der Mann die Waffe bei sich trug, dazu machte er laut Bertram keine Angaben. Eine Journalistin hatte den Fall bei Twitter öffentlich gemacht.

Von nöß

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