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Polizeiticker Kampfmittelbeseitigung sprengt 80 Granaten in der Dippser Heide
Region Polizeiticker Kampfmittelbeseitigung sprengt 80 Granaten in der Dippser Heide
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13:24 30.10.2018
Seit 2013 wird in der Dippser Heide beräumt und gesprengt – eine Ende ist nicht in Sicht. Quelle: Roland Halkasch
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Dippoldiswalde

Riesenknall in der Dippoldiswalder Heide: Zum wiederholten Mal hat der Sächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst in dem Waldgebiet nicht transportfähige Weltkriegs-Sprengkörper in die Luft gejagt. Am Dienstagvormittag sprengten die Experten 30 Panzergranaten vom Kaliber 88 Millimeter, 20 Handgranaten und 30 Gewehrgranaten.

Granatensprengung in der Dippser Heide

Seit 2013 wird die Heide nördlich der namensgebenden Stadt Dippoldiswalde systematisch durchkämmt und von nicht explodierten Kampfmitteln befreit. „Noch kann ich nicht sagen, wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden“, sagt Thomas Zowalla vom Kampfmittelbeseitigungsdienst, der für die Räumstelle verantwortlich ist, am Dienstag.

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Die ungewöhnliche Sprengsatzhäufung in der Gegend ergab sich zunächst aus einem Flugzeugzusammenstoß über dem Gebiet. Zwei amerikanischer Bomber waren 1945 bei schlechter Sicht kollidiert und abgestürzt. Deren explosive Fracht ist mittlerweile entschärft. Trotzdem kommt es immer wieder zu Funden, denn Wehrmachtsverbände lagerten hier Munition, Granaten und Sprengsätze, die teils einfach zurückgelassen wurden.

Von fkä