Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Polizeiticker Hermsdorfer Kreuz nach LKW-Unfall wieder frei
Region Polizeiticker Hermsdorfer Kreuz nach LKW-Unfall wieder frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:36 06.11.2017
Unfall am Hermsdorfer Kreuz: Ein verunglückter Möbellaster sorgt für Behinderungen auf der A4 und A9.
Unfall am Hermsdorfer Kreuz: Ein verunglückter Möbellaster sorgt für Behinderungen auf der A4 und A9.  Quelle: dpa
Anzeige
Hermsdorf

Kilometerlange Staus und zehntausende Euro Schaden: Ein umgekippter Lastwagen hat am Montag am Hermsdorfer Kreuz für Chaos gesorgt. Der Möbellaster war in der Nacht gegen zwei Uhr bei der Überfahrt von der A4 zur A9 gegen eine Leitplanke geprallt, die die Hauptfahrbahn von der Nebenfahrbahn zur A9 trennt, und dann umgekippt. Der 24-jährige Fahrer aus Leipzig wollte nach Angaben der Autobahnpolizei von der A4 aus Richtung Frankfurt auf die A9 in Richtung Berlin auffahren, als es aus noch ungeklärter Ursache zu dem Unfall kam.

Der Anhänger des Lastzugs stürzte auf die rechte Leitplanke und kam halb außerhalb der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Auffahrten von der A4 aus Richtung Erfurt zur A9 in Richtung Berlin und München mussten gesperrt werden. Die geplante Freigabe am Mittag musste verschoben werden. Am Abend konnte der Verkehr dann wieder fließen. „Es ist alles wieder frei“, sagte ein Sprecher.

Ein Grund für die Verzögerungen der Streckenfreigabe: Es war bei dem Unfall mehr Diesel ausgelaufen, als zunächst erwartet. Deshalb musste ein Bagger die Erde am kompletten Hang austauschen, hieß es. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks halfen, die Möbel von dem Laster umzuladen. Der Sattelzug musste geborgen und abgeschleppt werden.

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks halfen, die Möbel von dem Laster umzuladen. Der Sattelzug musste geborgen und abgeschleppt werden. Anschließend werde das durch ausgelaufenen Diesel verunreinigte Erdreich ausgetauscht, hieß es. Laut Polizei entstand ein Schaden von rund 67.000 Euro.

Von nöß/dpa