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Polizeiticker Heckenschütze von Bischofswerda soll in Psychiatrie
Region Polizeiticker Heckenschütze von Bischofswerda soll in Psychiatrie
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17:24 08.02.2019
Die Taten verübte der Mann aus Bischofswerda unter anderem mit einem Luftgewehr. Quelle: dpa
Bautzen

Ein knappes halbes Jahr nach seinen Attacken auf Fahrzeuge in und um Bischofswerda (Landkreis Bautzen) hat der Schütze die Taten auch vor Gericht gestanden. Der 42-Jährige sprach am Freitag von einem „Akt der Selbstverteidigung“. Er habe sich bedroht gefühlt, sagte er. In dem Verfahren vor der Außenstelle Bautzen des Landgerichts Görlitz geht es um die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft ist er psychisch krank und schuldunfähig, sie hält ihn für allgemeingefährlich.

Der Bischofswerdaer, der zuletzt von Minijobs lebte, ist für eine Serie von Schüssen auf Kleintransporter und Autos Mitte August 2018 verantwortlich. In seiner Wohnung waren Gasdruckwaffen, Pistolen und ein Gewehr mit Zielfernrohr samt Munition - Stahlkugeln mit 4,5 Millimetern Durchmesser - sichergestellt worden. Ein Haftrichter hatte ihn in eine Fachklinik eingewiesen.

Der Mann gab 18 Angriffe an verschiedenen Stellen zu. Bis auf ein Mal blieb es bei Sachschäden und erschrockenen Insassen. Eine 63-Jährige war jedoch am 1. August in Herrnhut (Landkreis Görlitz) von Splittern verletzt worden. Dort wohnen die Eltern des Schützen, bei denen er in der Zeit zu Besuch war, wie er angab. Radio Lausitz berichtete am Freitag online über die Verhandlung.

dpa

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