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Polizeiticker Großalarm in der Schifftorvorstadt entpuppt sich als Fehl-Alarm – Die Polizei ermittelt
Region Polizeiticker Großalarm in der Schifftorvorstadt entpuppt sich als Fehl-Alarm – Die Polizei ermittelt
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15:02 15.10.2019
Einsatzkräfte suchen vergeblich nach dem gemeldetem Brand in einem Einfamilienhaus in Pirna. Quelle: Daniel Förster
Pirna

Am Dienstagvormittag löste ein Notruf einen Großeinsatz in Pirnas historischer Schifftorvorstadt aus. Der Alarm stellte sich allerdings als Finte heraus. Auslöser für den kostspieligen Fehl-Einsatz war der Anruf eines Mannes, der kurz vor 11 Uhr die „112“ gewählt hatte und bei der Rettungsleitstelle angab, dass Am Plan ein Einfamilienhaus, in dem sich noch ein Kind befinde, brennen soll.

Sechs Fahrzeuge der Pirnaer Feuerwehr mit insgesamt 21 Brandschützern auch aus Copitz und Graupa, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie die Polizei waren wenig später zur Stelle. Auch zwei Rettungsdienst-Besatzungen aus dem ehemaligen Weißeritzkreis, so aus Glashütte und Dippoldiswalde, waren nach Pirna unterwegs.

Vor Ort in der Altstadt konnten die Alarmierten weder an der angegebenen Adresse noch in der Umgebung ein Feuer entdecken. Die Einsatzkräfte rückten unverrichteter Dinge wieder ab. Die Polizisten konnten indes den Anrufer, einen 52-jährigen Mann vom Sonnenstein, ermitteln und erstatteten Anzeige wegen Notruf-Missbrauch.

Etwa zehn Minuten bevor der Mann in der Rettungsleitstelle den vermeintlichen Brand gemeldet hatte, hatte die Polizei von ihm bereits einen „dubiosen Anruf“ über die „110“ erhalten, teilte Lukas Reumund von der Polizei-Pressestelle auf Anfrage mit. Der Anrufer hatte den Beamten einen anderen Sachverhalt geschildert, der sich „nicht so richtig einordnen ließ, aus dessen Angaben keine Eilbedürftigkeit zu erkennen war und der sich ebenfalls als nicht zutreffend herausstellte“. In dem angegebenen Wohnhaus, so stellte sich heraus, sind keine Kinder wohnhaft.

Als eine Weile nach seinem ersten Anruf bei der Polizei noch keine Ordnungshüter zur angegebenen Adresse gekommen waren, rief er noch einmal bei der Polizei über die Notrufnummer an, fragte nach, wann die Polizei denn käme, so der Polizeisprecher. Kurz darauf klingelte der Anrufer dann bei der Rettungsleitstelle durch und berichtete von einem Feuer im Wohnhaus, das es nicht gab.

Einen Unglücksfall zu melden, wenn es keinen gibt, ist kein Dumme-Jungen-Streich, sondern wird empfindlich geahndet. Den Notruf missbräuchlich zu nutzen, kann abgesehen von den Einsatzkosten teuer werden. Wird der Anrufer ausfindig gemacht, droht ihm bei Anklage, eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Die Polizei ermittelt.

Von Daniel Förster

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