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Polizeiticker Gewitter, Starkregen und Hagel in Teilen Sachsens
Region Polizeiticker Gewitter, Starkregen und Hagel in Teilen Sachsens
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10:05 11.06.2019
In Weinböhla im Kreis Meißen schlug ein Blitz in ein Haus ein, es kam zu einem Brand, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden sagte. Dort sei aber niemand verletzt worden.  Quelle: Marko Förster
Dresden

Über Teile Sachsens ist am Montagabend ein Gewitter mit Starkregen und Hagel gezogen. Im Raum Dresden und im Süden des Landes hatte der Deutsche Wetterdienst am späten Abend vor extremem Unwetter gewarnt. Vor allem im Süden Sachsens fielen 30 bis 50 Liter Regen pro Stunde, der DWD registrierte über Radargeräte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern. Der Wetterdienst informiert bereits, dass auch am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch neue Unwetter möglich sein.

In Weinböhla im Kreis Meißen schlug ein Blitz in ein Haus ein, es kam zu einem Brand, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden sagte. Dort sei aber niemand verletzt worden. Die Feuerwehr musste das Dach komplett öffnen. Das Haus ist unbewohnbar.

Die Feuerwehr mußte das Dach vollständig öffnen, um das Feuer vollständig zu löschen. Quelle: Roland Halkasch

In Kleindalzig geriet eine Scheune gegen 20.55 Uhr aufgrund eines Blitzeinschlags in Brand. Dabei starben mehrere Hühner, wie die Polizei Leipzig mitteilt. Außerdem wurde eine Polizistin leicht am Arm verletzt, als sie versuchte, einige Pferde zu beruhigen, die durch das Feuer aufgeschreckt wurden. Durch die Feuerwehr wurde ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Gebäude verhindert.

Überflutete Straßen und Brandschäden nach Gewitter

Auch in Eilenburg schlug ein Blitz in ein Gebäude ein. Dadurch kam es laut Polizei gegen 22 Uhr zu einem Dachstuhlbrand. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch ist das Haus aufgrund der Schäden unbewohnbar. Der 79-jährige Bewohner kam zunächst bei Nachbarn unter.

Gewitter über Dresden und der Region

In Aue, Anaberg-Buchholz und Marienberg im Erzgebirgskreis meldete die Polizei mehrere überflutete Straße. Diese seien zwischenzeitlich nicht passierbar gewesen, hieß es bei der zuständigen Polizeidirektion in Chemnitz.

Straße musste gesperrt werden

Auch in Jöhstadt brannte ein Dachstuhl – nach ersten Erkenntnissen könnte ein Blitzeinschlag die Ursache sein, das wurde aber noch geprüft. Verletzte gab es bei dem Brand nach ersten Erkenntnissen nicht.

In der Gemeinde Thermalbad Wiesenbach ging infolge des heftigen Regens eine Schlammlawine ab. Eine Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden, außerdem wurde ein Haus durch den Schlamm beschädigt. Die Straße zwischen Bad Schandau und Ottendorf ist nach einem Erdrutsch ebenfalls vorübergehend zwischen Ostrauer Mühle und Hotel Forsthaus gesperrt.

Eine Schlammlawine blockiert die Kirnitzschtalstraße. Quelle: Marko Förster

Von RND/dpa/mot

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