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Bad Schandau: Bundespolizei überprüft verdächtige Personen

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16:43 02.11.2020
Symbolbild Quelle: dpa-Zentralbild
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Bad Schandau/Breitenau

Am Samstagvormittag haben Zeugen die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel über eine Personengruppe informiert, die sich am Nationalparkbahnhof Bad Schandau aufhielt. Bei der Gruppe handelte es sich augenscheinlich nicht um Touristen.

Die Polizei stellte kurz darauf fünf Personen im Bereich des Bahnhofs, die zuvor die Nationalparkbahn U28 von Tschechien nach Deutschland benutzt hatten. Die Männer konnten nach Aufforderung keine Dokumente vorlegen, die ihren Aufenthalt in Deutschland legitimierten. Die afghanischen Staatsangehörigen im Alter von 16 bis 31 Jahren stellten im Zuge der Maßnahmen ein Schutzersuchen bei der Bundespolizei. Drei der Männer wurden zur Erstaufnahmeeinrichtung nach Chemnitz weitergeleitet. Die zwei Jugendlichen wurden dem Jugendamt übergeben.

Am Folgetag kontrollierten Beamte des Bundespolizeirevier Breitenau auf der A17 ein Taxi mit einem weiteren Fahrgast aus Albanien. Die Überprüfung des 36-Jährigen in den polizeilichen Auskunftssystemen setzte seiner Fahrt ein jähes Ende. Gegen ihn lag ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bis Ende 2023 vor.

Berits Mitte Oktober war er in sein Heimatland Albanien abgeschoben worden, nun aber offensichtlich erneut eingereist. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Bundespolizei wurde er nach Tschechien zurückgewiesen.

Von kcu