Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Polizeiticker Teure Villa in Meißen erschwindelt: Anklage gegen Verdächtigen
Region Polizeiticker

830.000-Euro-Villa im Meißen erschwindelt: Verdächtiger kommt vor Gericht

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:23 06.05.2021
Der Verdächtige sitzt seit Dezember 2020 in Untersuchungshaft (Symbolbild).
Der Verdächtige sitzt seit Dezember 2020 in Untersuchungshaft (Symbolbild). Quelle: dpa/Peter Endig
Anzeige
Meißen/Dresden

Ein 61-Jähriger, der sich in Meißen eine teure Villa erschwindelt haben soll, wird in Dresden vor Gericht gestellt. Dem Mann wird unter anderem gewerbsmäßiger Betrug in vier Fällen vorgeworfen.

Er hatte das Grundstück samt hochwertiger Wohnimmobilie an der Wilsdruffer Straße in Meißen im August 2020 für 830.000 Euro gekauft, ohne das Geld zu haben. Auch die Notariatskosten von rund 48.000 Euro zahlte der Verdächtige nicht. Als seine Vertreterin beim Kauf trat seine Lebensgefährtin auf. Das Verfahren gegen seine nun ehemalige Partnerin wurde jedoch eingestellt. Es sei nicht nachweisbar gewesen, dass sie von den Machenschaften wusste.

Einschlägig vorbestraft und auf Bewährung

Beide hatten nach dem Kauf in der Villa gewohnt. Der 61-Jährige gab sogar noch Handwerkerleistungen für über 20.000 Euro in Auftrag, die er ebenfalls nicht bezahlte.

Zur Anklage hinzu kommt noch ein versuchter Autokauf über 100.000 Euro in Hannover. Der Beschuldigte habe den Kauf wiederum vereinbart, ohne das nötige Geld zu besitzen. Zur Übergabe des teuren Wagens im Dezember 2020 kam es dann nicht mehr, denn der Mann wurde wenige Tage vorher festgenommen.

Das tägliche DNN-Update als Newsletter

Die News aus Dresden, Sachsen, Deutschland und der Welt – von uns zusammengestellt täglich gegen 7 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Seither sitzt er in Untersuchungshaft und schweigt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, ist er vielfach und einschlägig vorbestraft und stand zu den Tatzeiten sogar noch unter Bewährung. Ob die Anklage zugelassen wird, entscheidet nun das Landgericht Dresden.

Von fkä