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Mitteldeutschland Winter in Sachsen war sonnig und schneereich
Region Mitteldeutschland Winter in Sachsen war sonnig und schneereich
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07:36 28.02.2019
Der Winter in Leipzig und Sachsen war besonders sonnig. (Symbolbild) Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Der Winter war in Sachsen besonders schneereich und sonnig. Vor allem im Februar hätten Hochdruckgebiete das Wetter bestimmt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit.

Mit insgesamt knapp 190 Stunden habe sich die Sonne mehr gezeigt als durchschnittlich in den vergangenen Jahren. Auch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht waren im Februar groß.

Viel Schnee im ErzgebirgeLeipzig kurz weiß

Zum Start im Dezember hingegen war der Winter noch relativ mild, aber oft nass. Im Januar stauten sich dann von Nordwesten heranziehende Niederschlagsgebiete immer wieder am Erzgebirge. Dadurch habe es riesige Schneemassen gegeben, so der Wetterdienst.

In Carlsfeld erhöhte sich die Schneedecke allein am 9. Januar von 59 auf 92 Zentimeter. Dadurch war der Ort am Abend nicht mehr zu erreichen. Auch im Harz gab es Anfang Januar jede Menge Schnee: Eine Brockenbahn fuhr sich in einer Wehe fest und musste befreit werden.

Auch in Leipzig gab es im Januar immer wieder Schneefälle – allerdings hielt die weiße Pracht meist nur wenige Stunden. Der Winterdienst war trotzdem auf den Straßen in der Messestadt unterwegs.

Sachsen vergleichsweise kalt – und trotzdem zu warm

Die Durchschnittstemperatur lag im Dezember, Januar und Februar den Angaben zufolge bei 2,1 Grad Celsius – damit war der Winter im Freistaat im Vergleich mit den anderen Bundesländern besonders kalt. Dennoch überschritt der Wert deutlich das Mittel für Sachsen, das laut DWD bei minus 0,4 Grad liegt.

Auch die bundesweit tiefste Temperatur ist im Freistaat gemessen worden: In Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge sank das Thermometer am 21. Januar auf minus 18,6 Grad.

Von Josephine Heinze

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