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Mitteldeutschland Erstes Adventswochenende: Schnee im Erzgebirge, Glättegefahr im Tiefland
Region Mitteldeutschland

Wetter in Sachsen: Schnee im Erzgebirge, Glättegefahr im Tiefland

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15:47 27.11.2021
Auf dem Fichtelberg liegt eine dünne Schneedecke.
Auf dem Fichtelberg liegt eine dünne Schneedecke. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Leipzig

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Niederschläge haben in der Nacht zum Samstag im sächsischen Bergland für einen Hauch Winter gesorgt. Auf dem knapp 1215 Meter hohen Fichtelberg fielen vier Zentimeter Schnee, wie eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte. Die höchste Erhebung im Freistaat sei bereits seit Tagen „bezuckert“ gewesen, aber es sei der erste Schnee, der liegenblieb, bei minus fünf Grad Celsius. Dort bleibe es mit minus fünf Grad Celsius auch tagsüber frostig. Auch in Richtung Vogtland und Westerzgebirge habe es geschneit, der Schnee sei aber geschmolzen. Nur in Marienberg südöstlich von Chemnitz sowie Zinnwald in Osterzgebirge lag eine dünne Schneedecke.

Glättegefahr im Tiefland

Tagsüber fiel vom Leipziger Tiefland bis in die Oberlausitz Niederschlag als Regen, nur vereinzelt vermischt mit Graupel oder als Schneeregen und, im Oberlausitzer Bergland, Schneematsch, bei maximal vier bis fünf Grad. „Dort kann es glatt sein“, warnte die Meteorologin. Die Nacht zum Sonntag werde mit minus einem bis minus vier Grad wieder frostig - und bleibe es oberhalb von 400 Metern auch. „Im Bergland könnte nochmal drei bis vier Zentimeter Schnee dazukommen.“

Der Sonntag wird laut DWD-Prognose im Tiefland trocken bei nahezu geschlossener Wolkendecke. „Die Sonne, wenn sie scheint, ist eine Ausnahme“, sagte die Meteorologin. Nach ihren Angaben bleibt es beim winterlichen Intermezzo. „In der nächsten Woche kommt wärmere Luft aus Südwest, es wird nass und milder.“

Von RND/dpa