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Mitteldeutschland Wetter in Deutschland 2019: Über Sachsen schien am häufigsten die Sonne
Region Mitteldeutschland Wetter in Deutschland 2019: Über Sachsen schien am häufigsten die Sonne
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16:27 30.12.2019
Ein Baum blüht im Rosental, unweit des Stadtzentrums Leipzig vor blauem, wolkenlosem Himmel. Einen solchen Himmel gab es in diesem Jahr über Sachsen oft zu sehen. Quelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbil
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Leipzig/Offenbach

Die Meteorologen zählten demnach mehr als 1970 Sonnenstunden im Freistaat, deutlich mehr als das langjährige Mittel von 1549 Stunden. Im Juni verzeichneten die Meteorologen in Sachsen einen Sonnenscheinrekord: 336 Stunden schien die Sonne.

Gleichzeitig wurde im zu Ende gehenden Jahr im Erzgebirge die bundesweit tiefste Temperatur gemessen. Minus 18,6 Grad zeigte das Thermometer am 21. Januar in Deutschneudorf-Brüderwiese. Im Januar fiel im sächsischen Erzgebirge zudem viel Schnee.

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Weniger Regen als in Vorjahren

Dennoch geht erneut ein trockenes Jahr zu Ende: Knapp 595 Liter Niederschlag maßen die Meteorologen im Freistaat. Das war weniger als in den Vorjahren. Im langjährigen Mittel fallen im Sachsen 699 Liter pro Quadratmeter in der Region. In Deutschland insgesamt wurden 2019 im Schnitt rund 730 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen.

In Sachsen war es mit durchschnittlich 10,4 Grad in diesem Jahr 2,3 Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Für ganz Deutschland errechneten die DWD-Meteorologen eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 10,2 Grad. Den vorläufigen Daten zufolge ist 2019 damit nach 2014 (10,3 Grad) und 2018 (10,5 Grad) das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Von RND/dpa