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Mitteldeutschland Drittes Geschlecht: Wenig Anträge für divers
Region Mitteldeutschland Drittes Geschlecht: Wenig Anträge für divers
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07:10 16.04.2019
Drei Möglichkeiten für einen Geschlechtseintrag - "W", "M" und "X" Quelle: Peter Steffen/dpa
Dresden/Leipzig

Sachsens Standesämter haben bisher nur wenige Anträge auf eine Eintragung des dritten Geschlechts bekommen.

Nur zwei Personen nahmen neues Geschlecht an

Nur in Leipzig hätten bis Anfang April dieses Jahres zwei Personen formell das dritte Geschlecht angenommen, teilte die Stadtverwaltung Leipzig mit. Davor galten die beiden als Frauen. In Dresden, Chemnitz und Bautzen habe es noch keine Änderungsanträge für das dritte Geschlecht gegeben.

Seit Januar diesen Jahres können intersexuelle Menschen sich im Geburtenregister als divers registrieren lassen und müssen sich somit nicht für männlich oder weiblich entscheiden.

Seit Dezember offiziell neues Geschlecht

Der Bundestag hatte die Einführung des dritten Geschlechts Mitte Dezember 2018 beschlossen. Damit setzte das Parlament eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts um. Eine Kampagnengruppe um die intersexuelle Vanja aus Leipzig hatte zuvor geklagt.

Die Pflicht, einen Menschen dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen, hatte das Bundesverfassungsgericht als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht und das Diskriminierungsverbot gewertet.

Von RND/dpa/lin

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