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Mitteldeutschland Weltweite Schülerstreiks am Freitag
Region Mitteldeutschland Weltweite Schülerstreiks am Freitag
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12:37 14.03.2019
Luisa Neubauer ist das Gesicht der Schülerstreiks in Deutschland. Foto: dpa
Dresden

Weltweit wollen Schüler an diesem Freitag für den Klimaschutz in den Streik treten. Damit soll die Bewegung „Fridays for Future“ ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Laut der Seite fridaysforfuture.org sind rund 1.660 Kundgebungen in 105 Ländern geplant. In Deutschland wollen Schüler an rund 200 Orten demonstrieren darunter in Berlin, Erfurt, Dresden, Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Vorbild für die Streikenden ist die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit einem mehrwöchigen Schulstreik internationale Aufmerksamkeit erlangte.

Bereits seit Wochen gehen Schüler jeden Freitag auf die Straße. Dafür erhielten sie Rückendeckung unter anderen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Hinter die Streikenden haben sich auch rund 12.000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gestellt. Die Anliegen der jungen Menschen seien berechtigt und gut begründet, heißt es im Aufruf der Gruppierung „Scientists4Future“.

Dass die Schüler wegen ihrer Aktionen den Unterricht verpassen, stößt allerdings auch auf Kritik, etwa in Reihen von Union und FDP. Der niedersächsische Sprecher von „Fridays for Future“, Jakob zur Heide, verteidigte die Aktionen. „Nur durch die Streiks am Freitag konnten wir so viel Aufmerksamkeit erreichen, dass uns nun auch die Politiker zuhören“, sagte der 19-jährige Psychologie-Student aus Osnabrück dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg habe mit ihren klaren und radikalen Ansagen vielen Jugendlichen die Klima-Problematik verdeutlicht, fügte Heide hinzu. Nach seiner Einschätzung habe die virale Verbreitung ihrer Aktionen in den sozialen Medien die Umweltschutz-Bewegung der 1980er und 1990er Jahre wieder aufgeweckt.

dpa

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