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Mitteldeutschland „Von unschätzbarem Wert“: Kretschmer dankt Sachsens Umweltschützern
Region Mitteldeutschland „Von unschätzbarem Wert“: Kretschmer dankt Sachsens Umweltschützern
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14:04 30.03.2019
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)bei einer Bürgerversammlung zur Umsiedlung des Dorfes Mühlrose in der Lausitz. (Archivfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Sachsen Ministerpräsidnet Michael Kretschmer (CDU) hat den Naturschützer im Freistaat am Samstag für ihren Einsatz gedankt. „In Sachsen gibt es unzählige Menschen, die sich für Schutz und Erhalt von Natur und Umwelt engagieren. Viele von ihnen sind ehrenamtlich tätig. Das, was sie leisten, ist von unschätzbarem Wert für unser Land, für die hier lebenden Menschen und vor allem auch für künftige Generationen“, sagte der Unionspolitiker während einer öffentlichen Obstbaumpflanzung in Kreba-Neudorf (Landkreis Görlitz).

Wie Kretschmer weiter erklärte, unterstütze der Freistaat „dieses vielfältige und zupackende Engagement“ seit Jahren auch mit erheblichen Förderungen. So seien im Haushaltsplan zwischen 2014 und 2020 insgesamt 270 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden. Seit 2007 wurden laut des Ministerpräsidenten im Freistaat mehr als 190 Hektar Hecken und Feldgehölze neu angelegt, mehr als 13.400 Obstbäume neu gepflanzt und mehr als 125 Hektar Hecken, Feldgehölze und Steinrücken saniert worden.

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Eine besondere Bedeutung beim Schutz der sächsischen Umwelt komme dem landesweiten Netz der aktuell 46 Naturschutzstationen zu. Diese werden von unterschiedlicher Vereinen – wie dem Naturschutzbund (NaBU) oder der Grünen Liga - betrieben und mit finanziellen Hilfen des Landes unterstützt. Der Freistaat habe seine Förderung in diesem Bereich erneut ausgebaut, sagte Kretschmer. Statt der bisher veranschlagten 1,5 Millionen Euro jährlich wurden die Mittel für 2019 und 2020 um 350.000 Euro auf 1,85 Millionen Euro aufgestockt.

Sachsen Ministerpräsident hob am Samstag speziell auch das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft hervor, dass für den Schutz von Insekten in besonderer Weise wichtig sei. Zusammen mit den Landwirten vor Ort hätten im Rahmen eines Pilotprojektes zuletzt große Blühflächen mit ein- und mehrjähriger Mischung angelegt werden können, die den heimischen Bienen und Wildbienen zu Gute kommen werden.

Von Matthias Puppe