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Mitteldeutschland Umfrage: In Sachsen wird es für Rot-Schwarz allmählich knapp
Region Mitteldeutschland Umfrage: In Sachsen wird es für Rot-Schwarz allmählich knapp
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11:08 01.11.2017
Der Sächsische Landtag in Dresden.  Quelle: dpa
Dresden - 

 Die CDU in Sachsen muss nach einer Umfrage starke Verluste hinnehmen, bleibt aber stärkste Kraft. Wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, käme die CDU auf rund 31 Prozent - mehr als 8 Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2014 (39,4 Prozent). Das berichtet die in Dresden erscheinende „Sächsische Zeitung“ (Mittwoch) unter Berufung auf eine Umfrage des Leipziger Marktforschungsinstituts IM Field im Auftrag des Blattes. Dafür wurden in der vergangenen Woche 1005 Menschen in Sachsen befragt.

Die AfD könnte demnach trotz vieler innerparteilicher Auseinandersetzungen und wenige Wochen nach dem Austritt von Landeschefin Frauke Petry mit rund 21 Prozent rechnen. 2014 war sie auf 9,7 Prozent gekommen. Bei der Bundestagswahl im September war die rechtspopulistische Partei in Sachsen mit 27,0 Prozent knapp vor der CDU gelandet und damit bundesweit erstmals stärkste Partei in einem Land geworden.

Nach dem ersten Stimmungstest für Sachsen nach der Bundestagswahl gäbe es bei SPD und Linkspartei nur geringe Veränderungen. Die Linkspartei würde demnach mit 17 Prozent leicht um 1,9 Prozentpunkte niedriger liegen als 2014. Die SPD käme auf 14 Prozent – ein leichtes Plus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber der Abstimmung 2014.

Die FDP liegt im Aufwärts-Bundestrend und würde mit 7 Prozent den Sprung ins Parlament schaffen. Bei der Landtagswahl vor rund drei Jahren war sie mit 3,8 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Dieses Schicksal könnte nun den sächsischen Grünen drohen: Sie müssen mit 4 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Rot-Schwarz würde der Umfrage zufolge 45 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, genauso wie die anderen im Landtag vertretenen Parteien.

Von LVZ