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Mitteldeutschland Neue Umfrage: Sachsens CDU sechs Prozentpunkte vor AfD
Region Mitteldeutschland Neue Umfrage: Sachsens CDU sechs Prozentpunkte vor AfD
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10:41 23.08.2019
Bleibt er Sachsens Landesvater? Michael Kretschmer (CDU) darf hoffen. Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild
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Dresden

Neun Tage vor der Landtagswahl in Sachsen liegt die CDU in einer Umfrage mit 31 Prozent der Zweitstimmen vor der AfD (25 Prozent). Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Erhebung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers hervor.

Auf Platz drei rangiert demnach Die Linke mit 14 Prozent. Die Grünen kommen auf 10, die SPD auf 9 und die FDP auf 5 Prozent. Die Freien Wähler erhielten bei der Erhebung 3 Prozent und würden so den Einzug in das Landesparlament verpassen.

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Kretschmer als Landesvater vorn

Bei der Frage, wen die Sachsen lieber als Ministerpräsidenten hätten, rangierte Michael Kretschmer (CDU) vorn. Er hatte demnach sowohl gegenüber Jörg Urban (AfD) mit 68 Prozent zu neun Prozent als auch gegenüber Rico Gebhardt (Die Linke) mit 65 Prozent zu acht Prozent einen deutlichen Vorsprung. Für die Erhebung wurden 1112 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte in Sachsen befragt.

LVZ-Ergebnis ist knapper

Etwas knapper sieht das Ergebnis der Umfrage der Leipziger Volkszeitung von Montag aus: Darin kommt die CDU mit 28 Prozent vor die AfD mit 26 Prozent.Die Linke behauptet sich demnach in Sachsen auf Platz drei mit derzeit 16 Prozent, die Grünen kommen in der LVZ-Umfrage auf 15 Prozent, gefolgt von der SPD (8 Prozent) und der FDP (5 Prozent).

In der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ liegt die CDU in Sachsen deutlicher vorn. Im „Deutschlandtrend“ erreichte die Partei 30 Prozent und liegt damit sechs Punkte vor der AfD (24 Prozent). Dahinter rangiert die Linke mit 16 Prozent. Die Grünen kommen auf 11 Prozent, die SPD auf 7 und die FDP auf 5 Prozent. Hoffnungen dürfen sich auch die Freien Wähler machen, die 4 Prozent haben. Rechnerisch wäre damit eine sogenannte Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen möglich.

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Von RND/dpa/iro