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Mitteldeutschland Tschechische Patienten sollen sächsische Kliniken nutzen können
Region Mitteldeutschland Tschechische Patienten sollen sächsische Kliniken nutzen können
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14:20 28.08.2019
Eine Notaufnahme eines Krankenhauses (Symbolbild). Quelle: Sebastian Rosenkötter
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Sebnitz

Patienten aus Tschechien sollen sich künftig auch in grenznahen sächsischen Krankenhäusern behandeln lassen können.

Kosten in Deutschland zahlt Tschechien

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) und ihr tschechischer Amtskollege Adam Vojtech unterzeichneten am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung. Die Kosten für die Behandlung in Deutschland sollen von den tschechischen Krankenkassen getragen werden.

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Die Vereinbarung zielt auf rund 55 000 Patienten aus dem Schluckenauer Zipfel. Deren medizinische Versorgung stehe in Frage, weil das Krankenhaus in Rumburk geschlossen werden könnte.

Konzept zur Umsetzung muss entworfen werden

Die Patienten sollen sich an die Klinik in Sebnitz wenden können. Eine Kommission muss noch ein Konzept zur praktischen Umsetzung der Vereinbarung erarbeiten.

Von RND/dpa